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Pressemitteilung von Ende Gelände: Ende Gelände-Aktivist*innen beenden erfolgreiche Aktion zivilen Ungehorsams im Hambacher Tagebau + Kohlebagger und Kohleband standen still + Internationale Klimabewegung erreicht selbst gestecktes Ziel +


„We are unstoppable…“ – Eine Gruppe erreichte ungehindert die Absetzer auf der anderen Seite des Tagebaus.

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https://www.ende-gelaende.org/de/press-release/pressemitteilung-5-11-2017-2045-uhr/?preview_id=5437&preview_nonce=cc7b3a8ff5&preview=true
Buir, 5.11.2017: Das Bündnis Ende Gelände erklärte die Massenaktion im Tagebau Hambach für beendet. Die Klimaaktivist*innen, die nach einer angemeldeten Demonstration am Morgen in den Tagebau hinabstiegen, stoppten mehrere Kohlebagger und ein Förderband. Mit ihrer Aktion setzten viele tausend Menschen ihre Forderung nach einem sofortigem Kohleausstieg selbst in die Tat um und damit ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit. „Mit dieser direkten Aktion demaskieren wir im Vorfeld der Weltklimakonferenz die deutsche Klimapolitik als Farce. Alles Gerede über Klimaschutz ist Heuchelei, solange fossile Energien nicht im Boden bleiben. Deutschland und der globale Norden müssen sich ihrer historischen Verantwortung stellen und die Klimakatastrophe aufhalten“, sagte Janna Aljets, Pressesprecherin von Ende Gelände.
Der Protest ist getragen von breiter gesellschaftlicher Unterstützung. Viele Einwohner*innen beteiligten sich an den Demonstrationen im Vorfeld der Aktion, hunderte von Menschen in Köln und Bonn öffneten ihre Häuser, damit Aktivist*innen bei ihnen übernachten konnten. Viele NGOs und zivilgesellschaftliche Gruppen erklärten ihre Solidarität mit Ende Gelände. Die Pacific Climate Warriors, eine Gruppe von Klimaschützer*innen verschiedener pazifischer Inselstaaten, führten am Morgen eine solidarische, kulturelle Zeremonie in Tagebau Nähe durch.
„Der heutige Tag hat gezeigt, wie international die Bewegung gegen Kohle und andere fossile Energieträger ist. In der Grube standen Klimaaktivistinnen und -aktivisten aus der ganzen Welt solidarisch in ihrem Protest vereint. Auch ziviler Ungehorsam gegen Braunkohle hat eine breite Basis in der Bevölkerung“, so Dorothee Häußermann, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wir sind in den Wohnzimmern der Menschen angekommen.“
Die Polizei reagierte zunächst zurückhaltend auf den Start der Aktion massenhaften zivilen Ungehorsams. Auf dem Weg in die Grube konnten konfrontative Situationen vermieden werden. In der Grube eskalierte die Polizei jedoch, indem sie mit einer Reiterstaffel in eine Gruppe von Aktivist*innen hineinritt und sitzende Personen mit Pfefferspray angriff. Hierzu der parlamentarische Beobachter, Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Fraktion die LINKE: „Die Polizei, insbesondere die Reiterstaffel, hat während der Aktion unverhältnismäßig Gewalt angewendet.“ Imke Byl, beobachtende Landtagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen in Niedersachsen, kommentiert: „Mein schleswig-holsteinischer Kollege Lasse Petersdotter und ich haben tanzende und singende Aktivistinnen und Aktivisten erlebt, die sich auch nicht durch die zeitweise Gewalt der Polizei nicht haben provozieren lassen. Stattdessen blieben sie bei ihrem kreativen und friedlichen Protest.“
Die Aktion hat im Vorfeld des Klimagipfels gezeigt, wie Klimaschutz praktisch aussieht. Auch wenn die heutige Aktion für beendet erklärt ist, werden Klimaschützer*innen aus der ganzen Welt den Protest auf unterschiedliche Art und Weise fortsetzen.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. schade das die Nazi – Bullen wieder mit Gas und Pferden gegen Menschen vorgegangen sind ,die merken wohl nicht das ihr das auch für ihre Kinder tut …….falls sowas wie die überhaupt Kinder haben

  2. Was schreibt ihr nur für einen geistigen Müll, bzw. beschuldigt die Polizei,diese hätte unangemessen reagiert.
    Ich war Zeuge eurer illegalen Aktion gestern, denn ich war persönlich vor Ort als Mitarbeiter im Tagebau Hambach.
    Das Eindringen in den Tagebau war schon eine Straftat, bei dem Versuch Richtung Bagger zu kommen,wurden Polizeibeamte aufs Übelste beleidigt,tätlich angegriffen ect.
    Da nach mehrfacher Aufforderung der Polizei nicht reagiert wurde, kam die Reiterstaffel (5Pferde) zum Einsatz, die massiv von Aktivisten bedroht wurden. Der Vorfall ist selbst verschuldet gewesen.
    Bei mir stellt sich seit gestern die Frage, wenn junge Leute von ihren Eltern mit einem Audi Q7 (SUV) zum Camp gebracht werden, noch nie einen Cent für Strom bezahlt haben,von Berufsaktivisten manipulliert, von Politiker belogen werden (die auch vor Ort waren),wie kann dann ein objektives Gespräch zustande kommen.
    Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt, bin politisch streitbar,nur was ihr veranstaltet ist kriminell, peinlich und teilweise lachhaft.Ich habe Diskussionen mitbekommen, bei denen ihr anwesend ward und muss einfach sagen,bitte lasst euch nicht von Leuten verarschen und belügen die sich auch mit einem 6-oder 8Zylinder Diesel durch die Republik fahren lassen, dicke Diäten kassieren und fern ab von jeder Realition sind.

  3. Zum Glück sind unsere Polizeibeamten keine „Nazi-Bullen“, denn sie müssen leider das schmutzige Geschäft der schwarzgelben Sozialsadisten in NRW erledigen. E.

  4. https://twitter.com/dw_environment/status/928694685706592256

    Viele Momentaufnahmen ergeben ein „rundes“ Bild und entlarven mal wieder, von wem tatsächlich Gewalt ausging und ausgeübt wurde, noch dazu „vollvermummt“:

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/ende-gelaende-polizist-bringt-aktivistin-in-lebensgefahr-1.1756077

    Zum Thema Vermummungsverbot und anderer Mißstände („DIE POLIZEI, …, EIN STRUKTURELLES RISIKO FÜR DIE DEMOKRATIE“)
    hier Interessantes von Prof. Dr. Loick:

    https://www.youtube.com/watch?v=kMI7YCNGWTc

    http://www.fr.de/kultur/gewaltmonopol-die-polizei-als-risiko-fuer-die-demokratie-a-1321343

    http://www.fb03.uni-frankfurt.de/44679508/publikationen

    Lesenswert auch die 3 Kommentare unter folgendem Artikel/
    Interview:
    https://taz.de/Polizeipferd-trampelte-auf-Klimaaktivistin/!5461729/

    Realitätsverlust, -verweigerung, -verdrängung und versuchte Bekämpfung ändert auch nichts an den Tatsachen: „Der Brückenschlag von Ende Gelände ins Bürgerliche,…, ist geschafft.“

    http://www.taz.de/Kommentar-Ende-Gelaende/!5460286/

    http://www.mutbuergerdokus.de/html/aktionen/2017_11_04_demo-zur-weltklimakonferenz-fahrrad-demo.htm

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dz-bank-will-keine-kohlekraftwerke-mehr-finanzieren-a-1176836.html

    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-pulheim-stommeln-leben-neben-braunkohlekraftwerken–100.html

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