Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Der Jesus Point im Hambacher Forst

Ich bin heute morgen nahe des Protestcamps in eine Personalienkontrolle geraten. Diese wurden festgestellt. Während dessen wollte ich Fotos von den vier PolizistInnen machen. Einer der Menschen versuchte, mir die Kamera au der Hand zu reißen und drohte: „Wenn Sie jetzt Fotos machen, dann kommen Sie in Gewahrsamnahme.“ Der Anwalt wurde angerufen und nach etwas Hin und Her durfte ich Fotos machen.

Am Jesus Point standen zwei Polizeiwannen und nachdem ich den Personalausweis abgegeben habe, wurde mir, als ich ein Foto machte, die Kamera mit Gewalt aus der Hand gerissen, obwohl der Anwalt am Telefon war. Dann einigten wir uns darauf, dass doch Fotos gemacht werden dürfen und es wurde sogar ein kleines Filmchen gedreht. Einen Namen hat mir keiner der anwesenden PolizistInnen genannt.

Am Jesus Point wurden nicht fünf sondern sechs Bäume gefällt. Einer der Bäume steht so fern von dem riesigen Baum weg, der angeblich morsch war, dass er gar nichts mit der seltsamen Begründung zu tun gehabt haben kann, die von der Polizei und RWE geäußert wurde.

Gestern hieß es, dass RWE für Sonntag eine Ausnahmegenehmigung hat und unter Polizeischutz weiter Bäume roden darf. Es ist seltsam ruhig im Wald. Sie wollten aber nicht heute fertig werden, sondern meinten wohl, dass sie noch ein paar Tage mehr brauchen.

Die Rodungssaison endet am 28. Februar 2017. In der letzten Rodungssaison wurden noch am 29. Februar unter massivem Polizeischutz viele Bäume geodet. RWE-ArbeiterInnen hatten viele Wochen vorher die Rodungssaison für beendet erklärt und davon gibt es Beweisaufnahmen.

Aktivist Thymian

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Jesus wollte das wir Salz in der Suppe werden.
    Wir brauchen den Widerstand!!!
    Aber immer gewaltlos.
    Wirst du geschlagen dann halte auch die andere Wange hin.
    war auch sein Motto.

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen