Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Unist‘ot‘en gegen Chevron und Enbridge

Souveränität, Autarkie, Selbstbestimmung.

Die Unis’tot’en (C’ihlts’ehkhyu / Big Frog Clan) in Kanada verteidigigen ihr Land gegen Enbridge, Pacific Trails Pipeline (Chevron), Tar Sands Gigaproject und LNG. Die Unis’tot’en Heimstädte ist weder Protest noch Demonstration, sondern eine Besetzung in jahrhunderte alter Tradition. Seit 2009 hält der Unist’ot’en Clan der Wet’suwet’en eine dauerhafte Gemeinschaft im Weg von drei genehmigten Projekten — Enbridges $6.1 milliardenscherer Northern Gateway, Chevrons $1.15 milliarden teure Pacific Trail Pipeline and TransCanadas $3.7 milliarden Coastal GasLink. Diese Pipeline-Projekte wurden durch das Gebiet der Wet’suwet’en geplant und seit dem beginnenden 19. Jahrhundert be- und verdrängt die kanadische Regierung die Indigene, welche sich mit allen Mitteln dagegen wehren.

An den Zufahrten gibt es Kontrollstellen gegen Söldner von Polizei und Unternehmen.

Um zum Camp zu gelangen, gibt es einen jährlichen Konvoi. Nehmt an den Skillsharing-Trainings teilt oder unterstützt das legale Sicherheitsnetz gegen den kanadischen Staat und Unternehmen.

Bau einer neuen Hütte

Aljazeera Plus veröffentlichte 2014 ein Video über den Widerstand:

Mehr Videos

Oka Krise 1995

5 Minuten Einführungsvideo zur militärischen Belagerung durch die Polizei im August / September 1995 an See Gustafsen ( gmaps, openstreetmap) mit APC Truppentransportern. 12 Personen wurden 1997 zu mehrjährigen Haftstrafen („Terrorismus“) für das Verteidigen ihres Landes verurteilt. 1999 kam die letzte Person frei. 2000 versuchte Kanada vergeblich, die Auslieferung von James Pitawanakwat aus den USA zu erzwingen. Ein Gericht in Portland, Oregon, befand die Kriminalisierung für unrechtmäßig und verteidigte den Widerstand als „legitimen Befreiungskampf gegen oppressive Regierungen“.
Von der Webseite der Universität von British Columbia
Chronik, Prozessberichte

The siege at Gustafsen Lake has become a controversial event in Canadian history due to government militarization, RCMP smear campaigns, and successful efforts to spread misinformation about the Sundancers. The media were strategically excluded from all but official RCMP accounts of events, resulting in highly skewed reporting. Supporters of the “Ts’Peten Defenders” view the stand-off at Gustafsen Lake as symbolic of the continued efforts of the state to forcibly and violently assimilate Indigenous peoples. Gustafsen Lake is largely underrepresented in mainstream recollections of British Columbian and Canadian histories. PDF

Respekt und Solidarität mit dem Kampf der Mohawk!

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