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Waldspaziergang mit Michael Zobel und Köln goes Wald am Sonntag den 12. Juli

„Hallo zusammen,

in wenigen Tagen ist es wieder soweit. Die 15. Führung im Hambacher Forst mit dem Waldpädagogen und Naturführer Michael Zobel steht an. Kanpp 1000 TeilnehmerInnen waren bisher dabei.

Sonntag, 12. Juli, 12.00 Uhr, Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann

Im ersten Halbjahr 2015 betrug der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung 32,5%. Eine erfreuliche Meldung. Und es könnte weit mehr erfreuliche Meldungen geben, wäre da nicht der unsägliche Energiekompromiss von vorgestern. Die großen Konzerne werden dafür belohnt, dass sie Kraftwerksblöcke vom Netz nehmen, deren Stilllegung sowieso schon seit langem geplant war. Ein paar hundet Millionen Euro muss dem Verbraucher das wohl wert sein …

Aber weiterhin vergeht kaum ein Tag ohne Meldungen zum Thema Klima, Braunkohle, RWE… Baggerbesetzung in Inden, G7-Gipfel mit dem Klimabeschluss, Rückzug von Norwegen aus der Kohle-Finanzierung… ganz aktuell…

und ich will weiter mit dafür arbeiten, dass es so bleibt, die taz , der Kölner Stadtanzeiger und die Aachener Zeitungen AZ und AN und viele weitere Medien haben über die Führungen im Hambacher Forst berichtet. Außerdem gibt es einen sehr gelungenen Film vom BRF

Ich möchte möglichst viele Menschen in den Wald bringen, Öffentlichkeit schaffen … und genau das klappt gerade immer besser. Also dann mal los, zu einem nach wie vor ungewöhnlichen Sonntagsspaziergang, alleine, mit Freunden, weiter erzählen …

Mehr als 950 Menschen waren bisher dabei und inzwischen kommen viele Anfragen und Buchungen von Schulklassen, Betrieben, Instituten.

Vielleicht passt eine Terminanküdigung in Ihre Veranstaltungshinweise? Und natürlich sind Sie jederzeit eingeladen, an einer der kommenden Führungen teil zu nehmen, Presse ist immer willkommen.

Das war ́s schon. Danke für die Unterstützung!

mit freundlichsten Grüßen

Michael Zobel

weitere Termine

14. – 16. August, Ende Gelände! Kohlebagger stoppen – Klima schützen, mehr unter www.ende-gelände.org

19. – 24. August, Andante an der Kante. Musikalische Baggerblockade am rheinischen Braunkohletagebau, www.lebenslaute.net

weitere Forstwanderungen
23. August
20. September
18. Oktober
15. November
27. Dezember

Die 15. monatliche Führung der ganz anderen Art. In einem wunderbaren alten Laubwald. Jede kennt ihn, zumindest bis vor Kurzem aus dem Auto auf dem Weg nach Köln oder nach Aachen. Jetzt ist die Autobahn verlegt, der Wald ist kaum mehr zu sehen. Stattdessen aber der Gipfel des Zynismus, die „Allee der Bäume des Jahres“, angelegt an der sechsspurigen A4 bei Kerpen-Buir. Endlich kann ich Drive-in-Führungen anbieten, danke RWE! Zurück zum Ernst: Unaufhaltsam nähert sich die Abbaukante, der Braunkohle-Tagebau Hambach. Und die Bagger stehen bereit, auch noch den Rest des ehemals mehr als 5500 Ha großen Waldes mit seinen hunderte Jahre alten Hainbuchen und Stieleichen abzubaggern und ein mehr als 450 Meter tiefes Loch zu hinterlassen. Wirklich unaufhaltsam? Noch ist der Rest des Waldes da und mit ihm erstaunlich viele sehr aktive Menschen, die mit phantasievollen Aktionen versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Seit Ende April 2014 läuft nun schon die vierte Waldbesetzung, junge Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in Baumhäusern bis zu knapp 25 Metern hoch in den Buchen und Eichen. Langer Rede kurzer Sinn, ich möchte, dass möglichst viele Menschen den Hambacher Forst kennen lernen, die Bäume, die Tiere, die Aktiven, die Besetzungen… eine Meinung kann sich dann jede/r selbst bilden.

Treffpunkt

12.00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürge, Wegbeschreibung: Ausfahrt Merzenich, (nächste Ausfahrt hinter oder vor Düren, der Beschilderung immer Richtung Buir folgen, durch Morschenich (wird auch noch umgesiedelt…), bis zum Ende der Straße. Links abbiegen bis zum Schild „Lotsenstelle 71″ , da rechts rein und parken, das ist der besagte Treffpunkt, kurz vor der alten Autobahn, nicht verwirren lassen durch die Sackgasse-Schilder, der Parkplatz ist nach wie vor zugänglich!
Anmeldung und weitere Infos bei mir unter 0171-8508321 oder per Mail info@nullzobel-natur.de

p. s. von Aachen aus gibt es wie immer Fahrgemeinschaften ab KuKuK, Eupener Straße, Treffpunkt ist um 11.00 Uhr…“

Die Kölner treffen sich wie immer ab 11:20 Uhr am S-Bahnhof Köln Ehrenfeld (S12, Abfahrt 11:36 Uhr ab Gleis 2) oder um 12 Uhr in Buir. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit ein Fahrrad mitzubringen.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Macht doch mal mit Michael Zobel nen Spaziergang zum Arbeitsamt..
    Frei nach dem Motto „Forstbesetzer goes zum Arbeitsamt und verursachen nicht nur Kosten über Kosten für Steuerzahler“

  2. Der Weg zum Arbeitsamt ist wohl nicht das Problem…Das was wirklich weh tut ist das er recht hat…in manchen Aussagen…Warum Zahlen alle das die Stromriesen ihre „Stinker“ aus machen die eh nicht mehr rentabel sind? Warum zahlen alle für Atomabfallentsorgung obwohl die Stromriesen Milliarden mit Atomstrom verdienen? Warum zahlen alle dafür erneuerbare Energien aufzubauen wo dann wieder die Stromriesen Milliarden dran verdienen? Ach ja…Die Konzernbosse haben noch nicht genug verdient…

  3. Lieber Peter L,
    ich vermute, auch Sie gehören zu den Menschen, die erst verstehen werden, was RWE und andere auf unserer Welt anrichten, wenn die Flüchtlinge aus den durch unser Verhalten unbewohnbar gewordenen Regionen der Erde in Containern in Ihrem gepflegten Vorgarten angekommen sind.
    Und bevor Sie weiter solche unqualifizierten Kommentare ins Netz stellen, machen Sie sich vielleicht selbst einmal ein Bild von den Vorgängen in und um den Hambacher Forst wie bisher mehr als 1000 Menschen auf meinen Führungen, ich lade Sie herzlich dazu ein, die nächsten Gelegenheiten sind am 23. August, 20. September, 18. Oktober, 15. November, 27. Dezember… mit freundlichsten Grüßen, Michael Zobel

  4. So ein paar Baggerbesetzungen nützen garnichts! Kosten verursachen reicht doch nicht. Der Staat kann nicht pleite gehen. RWE vielleicht, wird aber wahrscheinlich gerettet. So lange es Menschen gibt, die Steuern zahlen, werden Millionen für Kriegsgerät investiert. Damit das produziert werden kann, braucht es Energie. Daher ist RWE Teil der kriegswichtigen Infrastruktur Deutschlands.

    Geht doch mal mehr auf den Filz hinter RWE ein, also dem industriell-militärischen Komplex.

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