Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

15 Prozent Erneuerbare! 15 Prozent Erneuerbare?

Die RheinEnergie, eines der größten kommunalen Stadtwerke Deutschland, an der RWE zu 20 % beteiligt ist, behauptet auf ihrer Webseite, dass sie 15% Anteil Erneuerbaren Energiequellen an der Stromerzeugung haben. Da daran Zweifel besteht wird nun eine Petition gestartet, die die RheinEnergie auffordert die Wahrheit über den Anteil der Erneuerbaren Energien zu sagen. In der Petition heißt es zu den 15 Prozent: „In Wirklichkeit bezieht sich diese Zahl jedoch nur auf die installierte Kapazität, nicht aber auf die tatsächlich produzierte Strommenge! Aber nachts scheint keine Sonne und es weht auch nicht immer Starkwind. Also: Wie hoch ist der reale Anteil der Erneuerbaren Energie an der Stromerzeugung? Unsere Bürgerinitiative hat gerade mal 4 % errechnet. Die RheinEnergie hat dieser Zahl nie widersprochen, aber auch trotz vieler Nachfragen nie bestätigt.“

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2. Bürgerforum Bergschäden

Das Netzwerk Bergbaugeschädigter veranstaltet am 07.03.2014 um 19 Uhr in der Stadthalle in Erkelenz – westlich des Tagebaus Garzweiler – das „2. Bürgerforum Bergschäden“. Nach dem erfolgreichen ersten Bürgerforum 2013 besteht weiterhin ein großes Interesse in der Bevölkerung, dass Bergbaufolgen unabhängig von Wirtschaftsinteressen, bürgernah und umfassend erörtert werden.

Bergbauprojekte werden durch die Bergbau-Lobby immer mit Hinweis auf das „öffentliche Interesse“ und dem „Gemeinwohl“ genehmigt. Ist das Bergbauprojekt – ein tief in alle Umwelt- und Lebensbereiche eingreifendes Vorhaben – erst einmal behördlich zugelassen, werden die Bürger aus allen Entscheidungsebenen heraus gehalten. Festlegungen werden in abgeschotteten Gremien getroffen, der einzelne Bürger darf sich nun privat mit den Bergbaufolgen und dem mächtigen Energiekonzern auseinander setzen. Die Landespolitik und Behörden bieten keinerlei Unterstützung in der zivilrechtlichen Auseinandersetzung.

Auch das 2. Bürgerforum wird daher vor allem die Geschädigten und Betroffenen des Rheinischen Braunkohlenreviers in den Mittelpunkt stellen. Allen Bürgern wird die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen mit dem RWE-Konzern zu schildern und Forderungen an die RWE Power AG bzw. die Politik zu formulieren.

In unserem 1. Bürgerforum 2013 wurden von den Bürgern anhaltende Defizite in der Transparenz von RWE-Entscheidungen beklagt. Strukturelle und juristische Nachteile machen die Durchsetzung von gesetzlich verankerten Schadenersatzansprüchen nahezu unmöglich. Beispielsweise zählt der technische und merkantile Minderwert eines von Umsiedlung und/oder Bergschäden betroffenen Grundstückes zu den Ansprüchen, die von dem Bergbaukonzern nur schwer anerkannt werden.

Diesem Thema will sich unser 2. Bürgerforum schwerpunktmäßig widmen, die Missstände hierzu aufzeigen und bergauunabhängige Ansätze von fairen Minderwertentschädigungen diskutieren.

(Pressemitteilung des Netzwerks Bergbaugeschädigter e.V. des rheinischen Braunkohlenreviers vom 25.01.2014)

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„Kommen Sie da ‚runter!“

Lesung mit Kletteraktivistin Cécile Lecomte

Di 11.02.2014 / 19.30 – 22.00 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 69-A1

cecile lacomte

Cécile Lecomte. „Kommen Sie da ‚runter“ – das ist der Satz, den Cécile Lecomte, bei ihren politischen Aktionen am öftesten hört. Er wird von der Polizei ausgesprochen und zeigt zugleich deren Verwirrung und Ohnmacht, wenn sie den Bütteln des Atomstaats mit unzähligen Kletteraktionen auf der Nase herumtanzt.

In ihren Kurzgeschichten* erzählt die als „Eichhörnchen“ bekannte Kletteraktivistin von ihren oft spektakulären Aktionen des zivilen Ungehorsams für eine Welt ohne Agro-Gentechnik, Atomprojekte, Kriege und Klimakiller: „Wie fühlt es sich da oben in einer Baumkrone über der Castorstrecke an?“ Gibt es ein Gesetz à la „Du sollst dich
ausschließlich horizontal bewegen“? Warum interessiert sich der Verfassungssch(m)utz mehr für das Baumklettern als für mordende Neonazis? Wie fühlt sich eine Überwachung „mit besonderen technischen Mitteln“ an? Und im Gefängnis? Warum sitze ich wegen fünf Euro oder etwas mehr dort „freiwillig“ ein? Wie gehe ich mit dem Tod eines Mitkämpfers um? Was ist vom Spruch „Im Namen des Volkes“ zu halten?“

Aktionsbilder und -Kurzfilme begleiten diese Reise in einem aktivistischen Leben. Im Anschluss gibt es eine Frage – und Diskussionsrunde *Kommen Sie da ‚runter! Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin *von Cécile Lecomte im Verlag Graswurzelrevolution

Weitere Informationen:
blog.eichhoernchen.fr
www.friedensbildungswerk.de

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Community-Blockade gegen Fracking in England

Schon den 72 Tag in Folge wird in Nord-England in Barton Moss eine Straße blockiert um die Anlieferung für eine geplante Fracking-Bohrstelle zu verhindern. Wie in UK üblich gibt es immer wieder direkte Aktionen mit Lock-Ons oder anderen effektiven Blockademethoden. Vorgestern fand wieder eine soclhe Aktion statt. Vier Menschen ketteten sich im Kreis mit Lock-Ons aneinander und blockierten so für 6 Stunden die Straße. In England breitet sich der Widerstand gegen die Fracking-Pläne genauso aus, wie sich diese Pläne selber ausbreiten. Inzwischen werden auf etwa zwei drittel der Landfläche Englands Linzenzen zum fracken verkauft. Und das obwohl inzwischen klar wird, dass der Frackingboom in den USA nicht mehr als eine Finanzmarktblase war, und sich realwirtschaftlich nicht einmal rechnet. Selbst wenn es das täte, wäre das für uns natürlich kein Argument das Trinkwasser von Millionen von Menschen zu vergiften und das Weltklima dazu.
Auf die Barrikaden, in Barton Moss und im Hambacher Forst, gegen Fracking und gegen Braunkohle.

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Sonntag wieder Solidarische Radtour von Köln in den Forst

Diesen Sonntag wird wieder die allmonatliche Radtour unserer Freund_innen aus Köln in den Hambacher Forst stattfinden. Diesesmal schon die vierte.
Um 11.​20 Uhr tref­fen wir uns di­rekt am Gleis der S12 am S-​Bahn­hof Köln-​Ehrenfeld. Er­ken­nungs­zei­chen ist das „Ham­ba­cher Forst bleibt!“ Pla­kat. In Buir wird der Rest um 12.​oo Uhr am Bahn­hof ein­ge­sam­melt. Ge­mein­sam gehts dann erst ein­mal zum Loch und anschließend zur Wiesenbesetzung. Dort wird veganer Kuchen auf uns war­ten und es bleibt genug Zeit für Fra­gen, Aus­tausch und ge­mein­sa­me Pläne. Falls ihr Lust habt könnt ihr gerne Ku­chen (am liebs­ten vegan) mit­brin­gen, mit dem wir den Nach­mit­tag ge­mein­sam mit den Men­schen auf der Wiese aus­klin­gen las­sen kön­nen. Falls ihr die­sen Sonn­tag keine Zeit habt ist auch das kein Pro­blem: die Tour fin­det jeden zwei­ten Sonn­tag im Monat statt.

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Der Wind, der Wind…

Liebe Lesende,

heute war hier auf der Wiese wieder ein heftiger Sturm, der 2 von unseren Zelten „gerupft“ hat.
Wir haben nun ein enormes Platzproblem. Zelte sind hier nicht die auf Dauer geeignete Infrastruktur. Wir brauchen feste Räume für die Aufbewahrung von Sachen und auch für die Menschen. Wir wollen euch fragen: Hat jemensch vielleicht einen LKW-Anhänger mit Kofferaufbau, der gerade nicht gebraucht wird? Oder weiß wer, wo solch einer günstig zu erwerben ist (Schrottplatz,…)? Oder eine Spedition, die gerade nicht weiß, wo sie den Container abstellen soll? Oder habt ihr eigene Ideen für einen windfesten, regendichten, vorzugsweise beweglichen, Raum? Wir wären echt dankbar! Und könnten uns wieder mehr anderen, wichtigen Problemen (Braunkohle) widmen.
Danke für eure Solidarität.
Liebe, Frieden und Anarchie!

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Angriff auf Menschen im Wald

Heute, am Donnerstag, den 6.2.2014, wurden am Nachmittag im Wald einige Menschen von einem „Spaziergänger“ beleidigt und bedroht. Dieser machte zudem Fotos speziell von Personen. Als dieser „Pöbler“ auf seinem Weg im Zickzack durch den Wald in der Nähe der Besetzung von einer Person mit viel Abstand begleitet wurde, um sicherzustellen, dass keine Seile gekappt werden o.ä., zog der „Spaziergänger“ aus seinem Rucksack eine Art Säbel (ein Messer mit gebogener und am Ende gerade zulaufender, zwischen 20 und 30 cm langer Klinge) und rannte damit auf die andere Person zu.
Im Endeffekt wurde zum Glück niemand verletzt und der ca. 1,70m große, kurzhaarige Mann verließ unter Beobachtung den Wald und fuhr in einem dunkelblauen BMW-Kombi mit einem Hundekäfig darin auf der L276 Richtung Buir davon.

Aufgefallen war dieser „Spaziergänger“ bereits einen Tag zuvor, als er zwischen den Baumhäusern in der Besetzung hin- und herlief, Menschen von Anfang an beschimpfte und bedrohte und viele Fotos im speziellen von Menschen und Infrastruktur machte.

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Ausstellungen in Barcelona

Danijel Šivinjski, engargierter Fotograf aus Serbien ist mit seiner Fotoreportage „EYES ON KILLING THE CLIMATE- about very brave people who decides to put their lives on the line and fight against the climate killer number one in europe “ nach dem Hambacher Forst nun auch in Barcelona am Start um auch dort die Leute zu informieren und zu motivieren, aktiv zu werden.

Hier die Daten und Locations:

03.02. (opening 6pm) – 09.02.
EL BANC EXPROPIAT
C/ Travessera de Gràcia 181

10.02. (opening 6pm) – 16.02.
CAN BATLLÓ (BAR)
C/ Constitució 19

17.02. (opening 11am) – 21.02.
ESCOLA TÈCNICA SUPERIOR D’ENGINYERIA INDUSTRIAL (UPC)
Av. Diagonal 647

24.02. (opening 11am) – 28.02.
ESPAI JOVE LA FONTANA
C/ Gran de Gràcia 190-192

Mehr erfahren über Danijel und seine Arbeiten könnt ihr auf seinen Seiten und Blogs:
http://sivinjski.com/
http://facebook.com/sivinjski

Außerdem hat er ein Video über seinen letzten Besuch und der Ausstellung im Hambacher Forst gemacht.

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Räumung und Fällung in Berlin

In Berlin wurde heute für ein sinnloses Autobahnprojekt ein Grundstück enteignet und dort befindliche Pappeln gerodet.

Es hatten sich dort mehrere Aktive aus Protest gegen dieses Vorhaben in einem Baumhaus befunden.
Heute abend wurde die letzte angekettete Person geräumt.

Am morgen war vorher das Grundstück offiziell enteignet worden, schon seit einigen Monaten wurde es vorher von Aktivisten und auch vom Eigentümern bewacht ,
da auch vorher schon – da noch illegale – Rodungsversuche unternommen wurden.

Typisch für Autobahnprojekte soll diese Verlängerung der A100 durch eine sozial benachteiligte Gegend gehen.

Hier gibt es Neues vom Widerstand gegen die A100 :

Auch wenn die letzte Pappel an dieser Stelle gefällt wurde, der Widerstand gegen dieses unsinnige und rückwärtsgewandte Betonprojekt, die Verlängerung der Stadtautobahn A100, geht weiter!

Der Widerstand gegen Unsinnige Projekte wird überall weitergehen.

Solidarische Grüsse aus dem Hambacher Forst.

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