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Hausbesetzung in Manheim (Esperantostraße)

Nicht genehmungspflichtige Räume für das Klimacamp

Schluss mit der Schikane. Tagelang schon drangsalieren Polizei und Stadt Kerpen das Klimacamp mit unmöglichen Auflagen, ständiger Überwachung und Kontrollen.
Am Freitag nun mussten auch die Workshopzelte auf der Obstwiese abgebaut werden, da die Polizei sie nicht genehmigt. Das Campgelände ist auf ein Minimum geschrumpft. Es soll auf dem Kimacamp scheinbar keinen Raum geben, um sich auszutauschen, Workshops zu besuchen, zu essen und zu schlafen.
Wir haben es satt uns von den Behörden an der Nase herum führen zu lassen. Wir nehmen uns den Raum, den wir brauchen!
Aus diesem Grund wurde heute in Manheim von unabhängigen Aktivist*innen eins der zahlreichen leeren Häuser besetzt. Hier findet sich genug Platz für die vielen Workshops und Diskussionsrunden.
Die Besetzung hat auch symbolischen Charakter, da Manheim eins der Dörfer ist, die von der Zwangsumsiedlung betroffen sind.

Wiesen, Wälder, Häuser, alles.
Kommt zum Klimacamp!
Kommt nach Manheim!
Unterstützt die Besetzung!
Vor dem Haus wird es ein kleines Straßenfest geben mit Musik, Infos und Kaffee.
Zeigen wir ihnen, dass wir uns nicht umkriegen lassen.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Klasse, das ist die richtige Antwort auf die Willkür des Polizei-RWE-Justiz-Filzes: Häuser besetzen, die sowieso nutzlos rumstehen und weggebaggert werden.

  2. was soll das häuser besetzten wenn da nur einer von mal was von euch arbeit gehört hat dann ist das für den ein fremdwort, aber was ihr da macht ist nicht ok . ich muß frau und kinder am essen halten wie wir hier bei uns sagen aber das kennt keiner von euch da ihr fast alle nicht von hier kommt …… ihr sagt nur das alles scheiße ist was rwe macht aber was macht hir ist das ok ……..

  3. Es ist Strategie der Behörden, die KlimacamperInnen gefährlich aussehen zu lassen. Der Eindruck muss und soll sich bei der Bevölkerung verfestigen, wenn jede kleinste Regung auf dem Camp mit einer Polizeireaktion beantwortet wird.
    Gefährlich für die Sicherheit der Etablierten sind aber weniger die bunten Leute, als deren Anliegen – das eigentlich bekämpft oder unglaubwürdig gemacht werden soll.

    Die Hausbesetzung hatte nach meinem Eindruck ganz pragmatisch den Zweck, trockene Versammlungsräume zu finden. Schade, dass dies nicht auf niedrigerem Eskalationsniveau zu funktionieren schien.
    Dass die BesetzerInnen den Eindruck von Fremdkörpern in der lauschigen Esperantostrasse machten, das war den Behörden und der RWE sicher recht. (Die Szenerie erinnerte mich irgendwie an die Harry-Potter Bücher, die Beschreibung des „Ligusterweg 4“ in der Kommune „Little Whinging“)

    Ich kann beide Positionen nachvollziehen-

    Die Eine: Ihr setzt Euch hier respektlos in eine einst liebevoll aufgebaute Einfamilienhütte und wohnt sie binnen weniger Tage entgültig ab, macht die armen Polizistinnen zum Clown und bleiben würdet Ihr hier eh nie….
    Die Andere: RWE und Landratsamt wollen hier alles leer machen und lassen, selbst die Obstwiese- und dann kommen sie mit mit einer politisch benutzten Polizei und „Hausfriedensbruch“ und „öffentlicher Sicherheit“, als wenn sie Menschen und Umwelt schützen wollten….
    Vielleicht sind solche Kultur-Clashs aber eine Chance für beide Positionen, mit- und übereinander ins Gespräch zu kommen, es gibt bestimmt Gemeinsamkeiten…, auch gegenüber RWE

  4. Klasse joki, dass du frau und Kinder am essen hälst. Nur bei der Bildung und Werten, die denen dabei von dir vermittelt werden, fragt man sich schon fast wozu?

  5. Wir kommen vorbei…

    Auf die alten Bomben im Boden aufpassen…

    Wer meiner Familie die Grundlage entziehen will, passt bloss auf…

    Das wird nicht schön…

    Besser lasst Ihr Kinder zuhause…

    Und schon garnicht im alten Zuhause in Manheim…

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