Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Veranstaltungen zu Recherchetipps, Herrschaftskritik, Kampagne gegen Kohleabbau

06.02. Köln: Workshop zu Recherche, Atomisches Cafe, Vortrag zu „Freie Menschen in freien
Vereinbarungen“
07.02. Düren: Die Mischung macht’s – erfolgreiche Strategien des Widerstandes

3 Termine am Mi, 6.2. in Köln (Infoladen LC 36, Ludolf-Camphausen-Str. 36, neben Bahnhof West):
– 17 bis 19 Uhr: Workshop zu Recherchemethoden (Internetsuche,
Undercoverrecherche, Akteneinsichtsrecht usw.) Um in den Kochtöpfen der Macht herum zu rühren oder in diese zu spucken, ist eine Mischung aus kreativen Aktionen, emanzipatorischen
Inhalten und tiefen Einblicken in Strukturen, Handlungsweisen und Ziele der Mächtigen nötig. Letzteres bedarf einigen Geschicks. Der Workshop soll Wissen und Ideen geben, wie über Internet,
Undercover-Recherche (Schüffeln wie Wallraff), Akteneinsicht und einiges mehr Informationen besorgt werden können.

– ab 19 Uhr: Atomisches Cafe
– 19.30 Uhr: Lesung und Diskussion „Freie Menschen in freien
Vereinbarungen“ (Infotext siehe 15.3.)

Do., 7.2. um 19 Uhr in Düren (WAA, Kallsgasse 20)
Die Mischung macht’s – erfolgreiche Strategien des Widerstandes

Seit 2004 starteten Gentechnikonzerne und Lobbygruppen eine neue Kampagne zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen und zur Anlage von, Feldern mit manipulierten Pflanzen. Ab 2005 entwickelte sich – wie
schon Mitte der 90er Jahre – eine spannende Mischung des Widerstandes: Feldbefreiungen, Feldbesetzungen, Aktionen vor Konzernzentralen und -versammlungen, Recherchen hinter den Kulissen,
brisante Veröffentlichungen und viele informative Veranstaltungen. Mit Erfolg: 2012 gab es kam noch Felder und die großen Konzerne kündigten ihren Abgang aus Deutschland an. Was macht solche
Widerstandsstrategien aus? Und was lässt sich daraus für andere Kampagnen und Aktionen lernen – z.B. für den Widerstand gegen Atom und Kohle, Tierfabriken und Schlachthöfe, Nazis und
FundamentalistInnen aus Religionen oder Esoterik, Konzerne und profitgierige Institutionen, Militär & Co. Dabei geht es nicht um schlichtes Kopieren, denn jede Situation ist anders und jeder
Protest sollte auch Ausdruck der Eigensinnigkeiten der jeweiligen AkteurInnen sein. Aber überall wird es darauf ankommen, einen vielfältigen Widerstand am Leben zu haben, eine Kooperation der
Vielen und Unterschiedlichen hinzu einer Aktion, in der viele Aktionen Platz haben. Der Referent wird in einem kurzen Abriss die Abläufe des Gentechnikwiderstandes schildern und einige Thesen für
den Protest gegen … benennen. Dann bleibt Zeit zur Debatte und Entwicklung eigener Ideen.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Achtung! Hinweis!
    Donnerstag, 07.02.2013: Weiberfastnacht!

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