Brandanschlag auf RWE-Niederlassung

Wir haben folgenden Artikel auf Indymedia gefunden:

„Wir haben gestern Nacht im Eingangsbereich der Gaußstraße 11 in Berlin-Charlottenburg mehrere Brandsätze gezündet. Dieses Feuer der Solidarität gilt der dort ansässigen RWE-Innogy-GmbH und ist Ausdruck unserer Verbundenheit, die wir mit den Besetzer*Innen im Hambacher Forst verspüren. Trotz vorläufigem Rodungsstopp ist uns nicht nach feiern. Die zerstörerischen Machenschaften von RWE und sonstigen Energiekonzernen gehen an anderen Stelle ungestört weiter. Sie liefern den Treibstoff der den globalen Kapitalismus am laufen hält, dessen Existenz auf der Ausbeutung, Kontrolle und Vernichtung von Mensch und Natur beruht.

 

Neben dem Konzern und seinen Bütteln, die sowohl im staatlichen wie auch privaten Auftrag zuschlagen, sind die verlogene Politik und die Lakaien in den Richterroben genauso Teil dieser Misere. Sie alle handeln im Dienste des Kapitals, wie uns die Ereignisse der letzten Wochen lehren. Deshalb sollten wir uns nicht von Versprechen und Gerichtsentscheiden in die Irre führen lassen, denn die selbe Rechtsprechung ist es, die unter dem Vorwand des Brandschutzes zur Räumung pfeift oder unsere Freund*Innen in den Knast sperrt.

Für Freiheit und Revolte
Liebe und Kraft den Gefangenen
Feuer und Flamme für RWE

(A)“

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25 Kommentare

  1. Und damit zerstören sie, was ihr alle geschafft habt !

    Und jede Solidarität vonseiten der Bevölkerung und Menschen im In- u. Ausland !

    Und helfen damit RWE !!!

    Dumm, einfach nur dumm.

  2. Auf Gewalt mit Gewalt zu antworten, ist nie gut. Dadurch setzt man sich ins Unrecht.Denke auch, dass sowas RWE gelegen kommt. Schade.

    • Wieso sagen Sie Gewalt gegen Gewalt???
      Gewalt ist für mich dem gegenüber mit Waffen oder Fäusten Schmerz zuzufügen,oder aber meinen Sie die Gewalt gegen die Natur? Das sollten Sie ausdrücklich sagen in Ihrer Antwort, denn das sind hier gerade zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich glaube nicht das RWE oder Rheinbraun Mitarbeiter zuerst körperlich angegangen haben. Also immer schön sachlich.

  3. du bist hier der spalter
    in anderen ländern verstehen sie das militant und friedlich zusammen gehen müssen um etwas zu erreichen

  4. Genau. Besser kann man RWE nicht in die Hände spielen als mit solchen Aktionen.

    • Besetzen JA! Gewalt gegen Gewalt? NEIN!!! Linksfa“schiss“muss ist genauso verwerflich und dreckig wie Rechtes Gedankengut. Die Französische Revulotion hat unmengen an Blut gekostet. nicht nur das der Aristokratie. Sollte uns das eine Lehre sein???

      Umdenken entsteht durch Vorleben.

      Gemeinsam für den Wald. Gemeinsam für unseren Planeten!! Wir gemeinsam sind die Vielfalt.

  5. Hans-Peter Esser

    Schon wieder eine Straftat von euch also gar nicht kriminellem Pack! Zündet lieber mal eure eigenen Häuser an oder gleich den Wald, dann ist mal Ruhe!

  6. Das Feuer der Solidarität.. ernsthaft? Ihr legt Brände und seid noch stolz drauf? Widerlich seid ihr..euch müsste man in den Bau stecken..richtig,Bau.. nicht Baum.. selten dämlich sowas..Macht weiter so..

  7. Ich verabscheue Gewalt in jeglicher Form und kann mich nur dem Kommentar von Pete anschließen. Es ist nicht auszuhalten, dass Ihre Aktion eher das Gegenteil bewirkt – wie kann man nur so borniert sein!

  8. Ob Links- oder Rechtsradikal. Sie unterscheiden sich nicht, sind unterste Schublade und gehören beide weggesperrt.

  9. Also wenn keine Personen und keine Sachen zu Schaden gekommen sind, dann war es doch eher nur ein Mahnfeuer für eine bessere Welt und um uns daran zu erinnern, dass RWEs Unrecht an vielen Orten noch weitergeht …

    Also gab es denn überhaupt einen Sachschaden? Die Online-Medien berichten nicht davon.

    • Wenn ich schon so etwas lese, es sei ja eher ein Mahnfeuer. Was stimmt mit der Gesellschaft nicht wenn man so denkt?

      Wie man ein Mahnfeuer macht kann man bei der Berufsfeuerwehr Berlin sehen.

      Dies war ein bewusster Vorgang um RWE Sach- gegebenenfalls auch Personenschaden zuzuführen.

      Danke, dass die Strompreise steigen werden.
      Danke, dass ihr mit eurem Protest meine Steuergelder verschwendet.
      Danke, dass ihr Polizisten und andere Menschen in Lebensgefahr bringt.

      Ich vermute dieser Kommentar wird nicht veröffentlicht aber gleichzeitig beschwert ihr euch über gekaufte Presse.

      Ich kann nur hoffen, dass es in Deutschland bald wieder erlaubt sein wird Gummigeschosse einzusetzen.

      Viel Spaß noch ihr Affen (ihr klettert ja im Baum rum)

  10. Nun ja, ich bin ib solcher Aktionen meist gespaltener Meininung. Ob sie im Moment die richtige Reaktion sind?
    Aber eigentlich gilt noch immer der Grundsatz:
    Gewalttätige Zustände lassen sich nur durch Gewalt beseitigen…

  11. Dümmer gehts nimmer …
    ihr reist mit dem Arsch das ab, was ihr in vielen Jahren aufgebaut habt.

  12. Vandalismusverachtender Antikohleaktivist

    Wer sowas macht, der*die schadet uns allen. Solche Menschen gehören aus jeglichen Strukturen entfernt.

  13. Da hat mal der Rechtsstaat etwas positives bewirkt (den Rodungsstopp), und die Medien berichten, dass „die breite Mitte der Gesellschaft“ stünde hinter der Erhaltung des Hambacher Forsts und tausende gehen zu friedlichen Demos, da kommen solche Idioten daher und ziehen den friedlichen Protest in den Dreck.

    Wer von „verlogene Politik und die Lakaien in den Richterroben“ spricht, fällt denen in den Rücken, die unseren Rechtsstaat erhalten und stärken wollen und denen, die sich in der Politik für die Energiewende, die Erhaltung der Natur, die Einhaltung der Klimaziele und speziell für die Erhaltung des Hambacher Forsts einsetzen.

    Ich würde vorschlagen: ihr findet raus, wer das war und tretet denen kräftig in den Arsch – und für eure Aktion. Besser wäre es, ihr distanziertet euch davon. Es sei denn ihr steht hinter dem „linkterroristischen Brandanschlag“.

  14. Dumm! Das schadet mehr als es nutzt! Lasst so einen Quatsch sein, sonst verliert sich die Unterstützung der breiten Masse!

  15. Yvonne Zimmermann

    So etwas Bescheuertes!Schneller kann man die Meinung nicht wieder pro RWE drehen als mit solchen Aktionen. Die Leute hetzen bereits überall. Sicher, dass das nicht genau beabsichtigt war? So eine Aktion spricht entweder von der allergrößten Blödheitder Ausführer oder von Agents provocateurs, die es in jeder Bewegung gibt. Wenn die positive Stimmung pro Kohleausstieg gehalten werden soll, dann garantiert nicht mit Randale und Gewalt! Jetzt sind fantasievolle, gewaltfreie Aktionen notwendig!

  16. Ein Brandanschlag auf RWE geschieht nicht in meinem Namen. Ich halte so ein Vorgehen für kontraproduktiv für das Ziel, den Hambacher Wald zu erhalten und die Gewinnung von Energie aus Kohle zu stoppen. Das wäre etwas, was eine Pro-RWE-Gruppe machen könnte, um das Ansehen von RWE wieder zu verbessern. Für mich heiligt der Zweck niemals die Mittel.

  17. Tatkräftige kreativ-engagierte Menschen und ihre Radikalität (=von Grund auf, von der Wurzel ausgehend, gründlich) anzuprangern, ohne KONKRETE Vorschläge zu machen und ohne KONSEQUENTE eigene Taten folgen zu lassen, läßt die Heuchelei erkennen, die hinter der gutbürgerlichen vermeintlich gesellschaftsfähigen Kritik steckt! DER WEG IST DAS ZIEL…

    „…Wir brauchen kein Reförmchen, was wir brauchen ist ein REVOLUTION!“ (Konstantin Wecker)

  18. „Wir haben folgenden Artikel auf Indymedia gefunden:“ Das macht es nicht besser.
    (Nicht alles was man findet sollte man auch aufheben.)
    Nicht jeder der sagt: „Ich mach das nur zu eurem Besten“ tut uns etwas gutes.
    Cui bono? Wem nutzt es?

  19. Ehrlich Solidarisch

    Da macht mal ein Grüppchen eine Aktion, die manchen nicht ins Konzept passt, und schon hagelt es Hass und überhebliche Ratschläge.
    Spannend, dass sich an dieser Stelle der Tonfall zwischen den RWE-Trolls und den militant Gewaltfreien kaum unterscheidet. Danke für die Ernsthaftigkeit und Konfliktfestigkeit Eurer Solidarität. Denkt mal drüber nach.

    Kleiner Tipp in Sachen Sachlichkeit: Googelt mal mit den drei Suchworten brandanschlag, berlin und innogy. Mein Ergebnis: Null, gar nichts. Wo ist da der riesige taktische Fehler, wo der öffentliche Aufschrei, wo der Verlust der bürgerlichen Mitte? In eurer Fantasie! Und nirgendwo anders.

    Es gab keine Verletzten, sonst gäb es Presse. Kleine Theorie: Vielleicht wussten die Leute ja, was sie tun. Vielleicht wussten sie, wie sie es anstellen, dass keine Menschen zu Schaden kommen. Vielleicht haben sie speziell Mühen und Risiken auf sich genommen, um die Sicherheit ihrer Aktion zu gewährleisten, um diese gute Nachricht möglich zu machen:

    Keine Nachricht. Keine Verletzten. Keine Gewalt. Einfach nur eine Sachbeschädigung an genau der richtigen Adresse. Saubere Arbeit.

    Es hat sechs lange stressige Jahre gedauert, bis die breite Öffentlichkeit und ein Paar Massendemonstrationen sich in den Wald bequemt haben. Und der Hype ist schon wieder dabei, abzuflauen.
    Die Menschen im Wald haben sechs Jahre lang regelmäßig körperliche, oft menschenverachtende Gewalt abbekommen. (Ja, der Werksschutz und die Polizei haben angefangen.)

    Im Angesicht dessen kommen jetzt gelegentliche Sonntagsspaziergänger*innen daher und meinen, alles besser zu wissen. Diese Überheblichkeit macht mich wütend. Die Substanzlosigkeit und Heuchelei eurer angeblichen Solidarität machen mich umso solidarischer mit allen, die zu mehr bereit sind als zu passivem Widerstand.

    Danke für Euren selbstlosen Einsatz!
    Danke, dass ihr für unsere Mutter Erde ein massives Knastrisiko in Kauf nehmt!
    Danke, dass ihr darüber steht, wenn die Gewaltfreiheits-Dogmaten Euch an die Gurgel wollen!
    Danke, dass ihr die effiziente Vielfalt der Aktionsformen jenseits von Petition und Latschdemo lebendig haltet!
    Danke dass ihr weitermacht, auch wenn viele Versuchen euch auszugrenzen und unsichtbar zu machen.

    Together we stand, divided we fall.
    Gegen Dogmen und Denkverbote. Für effektiven Widerstand.

    „Wo man nur die Wahl hat zwischen Feigheit und Gewalt, würde ich zur Gewalt raten.“
    ―Mahatma Gandhi

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