Ein 2tes Hambi-Buch „Call for articles“

Seit der Veröffentlichung des Hambi-Buchs „Mit Baumhäusern gegen Bagger“ sind nun mehr als drei Jahre vergangen und es ist viel passiert. Genug Geschichten also, um ein zweites Buch zu füllen. Genau wie das erste Buch, soll auch dieses ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen unterschiedlichen Autor*innen und Meinungen werden. Es soll einen Bogen spannen vom ersten Baumhaus im Wald bis hin zum vorläufigen Rodungsstop 2018 und allem was dazwischen so passiert ist. Besonders freuen wir uns deshalb über Texte von (ehemaligen) Waldbesetzer*innen. Aber auch andere sind herzlich dazu eingeladen einen Artikel zu schreiben. Wenn Du Lust hast mit zu machen, schreib uns gerne ne Mail an: hambi-buch(a)riseupDOTnet

Die folgende Ideen-Sammlung soll als Anregung dienen, aber meldet euch auch gerne, wenn ihr Bock habt zu etwas völlig anderem zu schreiben. Hauptsache euer Text hat irgendwas mit der Klimabewegung, der Waldbesetzung und dem Hambacher Forst zu tun:

  • Alltagsleben auf einer Waldbesetzung
  • Gedichte und Lieder
  • Erlebnisberichte von direkten Aktionen – von der Baggerblockade bis zur Molotowcocktail-Party
  • Repression (Knast, Polizeigewahrsam…)
  • Skills, die mensch auf einer Besetzung lernt
  • Überblick über weitere Waldbesetzungen
  • Es geht auch ohne Kohle – wie ein schneller Ausstieg aus Kohle und Kapitalismus aussehen könnte
  • Analyse: Was bedeutet der Rodungsstop für die Klimabewegung
  • Kritik an NGOs und Parteien
  • Der Hambi – mehr als nur Bäume: Worum es bei der Besetzung noch geht
  • Kleine Geschichten und Erlebnisse aus dem Wald
  • Herrschaftskritik und Anarchie im Hambi-Alltag
  • Stay Rebel – aktivistisch sein ohne daran kaputt zu gehen: was lief gut und was lief schlecht im Hambi?
  • Medien-Analyse: Wie hat die Presse über den Hambi berichtet
  • Klüngelei bei RWE, Polizei und Politik

 

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10 Kommentare

  1. Rüdiger Schmidt

    Würde sehr gerne einen Bericht verfassen zum Thema: Vom Zweifel zur Überzeugung – oder wie ich den glauben in Politik verlor. Ein Vater erzählt…
    Bis wann muss ich fertig sein und wie lang darf der Artikel sein?

    • Hört sich nach nem spannenden Thema an! Wir haben noch keine festen Fristen festgelegt. Wenn du es bis Ende Oktober schaffst wäre das super, aber auch wenn du länger brauchst lässt sich das absprechen. Im anderen Hambi-Buch waren die meisten Artikel zwischen 2 und 6 DinA5-Seiten lang.
      Ansonsten schreib uns gerne ne Mail: hambi-buch(a)riseupDOTnet Dann können wir weitere Fragen klären.

  2. Ich bin Mutter einer AktivistInn (schreibt man das so? 😉
    Ich würde gern einen Text über meine Gefühle und deren Veränderung schreiben. Was ich vor einem Jahr und was ich jetzt gefühlt und gedacht habe.
    Wenn das in das Buch passt, schreibt mich bitte an.

  3. Es waere bestimmt schoen, etwas von Steffen mit reinzunehmen. Etwas von ihm selbst geschriebenes oder ein zitat aus seinem Videomaterial. Oder wenn darauf kein Zugriff besteht, dann etwas ueber ihn.

  4. Ich hätte Lust, einen Text über die Einordnung der Widerstandsstrategien vom Anfang bis heute zu schreiben (also über die Bedeutung direkter Aktion, über die Art, wie direkte Aktion in die Gesellschaft und Politik hineinwirkt, und wie es gelingt, bisherige Nicht-Themen über kreative, direkte Aktion zu Themen zu machen). Der Text hätte dann eine Bedeutung über Klimaaktionen hinaus, also auch als Auswertung, wie mensch Aktionen aufziehen kann.

  5. sind auch photos gefragt? ich hab da schöne sachen….polizei & rwe arm in arm im wald, schmerzgriff im auge

  6. Ich finde interessant, davon zu lesen, woraus ihr euren Mut bezieht, den Wald zu besetzen und damit Repression in Kauf zu nehmen. Ich unterstützte bislang „nur“ aus der Ferne. Was hilft euch, zu tun, was ihr tut?

    Derweil lasse ich Angst los und heiße Mut willkommen. Denn ich habe die Absicht, euch im Wald zu besuchen.

    Das erste Buch hab ich in einer lokalen Buchhandlung bestellt.

  7. Unterstützis (ihre Geldgier und Kadavergehorsam vor das Leben von Mensch und Tier setzende Naturzerstörer*innen sind AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN!) waren und sind im Hambi stets willkommen und dazu bedarf es keinerlei Mut.

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