Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Alle in die ZAD! Hambiausflug zum 10.2 nach Notre Dame des Landes

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Die Busse sind leider schon voll. Wir lassen euch wissen wenn wir weitere organisieren 😉

Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Artikel von de.indymedia.org

Nach ĂŒber 45 Jahren Widerstand gegen das unnĂŒtze Großbauprojekt des Flughafens in Notre-Dame-des-Landes hat die Bewegung das Scheitern des Projektes erreicht. Der „Ministerrat“ entschied, dass statt des Großflughafens ein Ausbau des bestehenden Flughafens „machbarer“ erschien. Nun wird weiter versucht gegen die „Unrechtszone“ einer „Ultralinken Blackbloc-Szene“ zu hetzen, die die Regierung rĂ€umen lassen will. Gegen die Spaltung des Widerstandes und seines Riesenerfolges gegen die Großindustriellen Interessen hat die Vollversammlung der Flughafen gegner_innen am selben Tag einen gemeinsamen Text veröffentlicht, indem der Verbleib sĂ€mtlicher Bewohner_innen des Gebietes, inklusive der „neuen“ Besetzer_innen, gefordert wird. FĂŒr den 10. Februar wird an einer Großmobilisierung festgehalten – zehntausende werden in Notre-Dame-des-Landes erwartet.

CĂ©sar kam nur bis Roanne

Seit nunmehr fĂŒnf Jahren ist kein effektiver Bulleneinsatz auf der autonomen Zone erfolgt. Nach dem spektakulĂ€ren und gewaltsamen scheitern des Bullengroßeinsatzes „OP CĂ©zar“ wurde wiederbesetzt. Seit 2012 sind bis zu 400 Menschen in den besetzten Gebieten ansĂ€ssig geworden. Das 1600 ha große GelĂ€nde setzt sich aus fast hundert „LebensrĂ€umen“ zusammen, aus HĂŒtten, WagenplĂ€tzen, Höfen, besetzten HĂ€usern, ZeltplĂ€tzen… Drei Landstraßen sind teilweise komplett der staatlichen Kontrolle entzogen, derzeit sammeln sich zahlreiche Hundertschaftn, der Druck wird erstmals seit dem Fiasko von 2012 vorort spĂŒrbarer – Hotels und Feriendörfer werden nach und nach mit Cops belegt.

„Volksbefragungen, Mediationsverfahren – Spaltungsbestrebungen“

Im vergangenen Jahr ergab eine „Volksbefragung“, dass eine knappe Mehrheit in der Umgebung fĂŒr einen Flughafen sei. Ausschlaggebend waren allerdings fern vom Flughafen gelegene Orte und StĂ€dte – im betroffenen Gebiet waren die Dörfer fast geschlossen gegen das Projekt. Daraufhin wurde ein „Mediationsverfahren“ eingeleitet, um zu sondieren, was fĂŒr Kompromisse möglich seien. Die Komission kam kĂŒrzlich zu dem Schluss, dass es keinen guten Kompromiss mit Flughafen geben könne, da die Bevölkerung zu gespalten sei. Nun wird zunehmend auf die „radikalsten Elemente“ verwiesen, die auch nach einem gescheiterten Flughafen keinen Grund mehr hĂ€tten vor Ort zu bleiben. Doch die ZAD ist ein Raum fĂŒr Leben und Gemeinschaft geworden, der den Flughafen durch seine HeterogenitĂ€t verhindert hat.

Anhaltende Großmobilisierungen

Im Jahr 2016 gab es gleich zwei mal Mobilisierungen mit ĂŒber 30.000 Menschen – der Widerstand gegen den Flughafen hat auch in 45 Jahren nichts von seinem Schwung verloren. Mit der drohenden Anerkennung der „ErklĂ€rung öffentlichen Nutzens“ (dup) des Projektes drohte nun eine gewaltsame Durchsetzung des unbeliebten Großbaus. Diese dup dĂŒrfte nun vom Tisch sein, nicht jedoch die Androhung von BulleneinsĂ€tzen. Der französische Staat ist knallhart am Widerstand der Bewegung gescheitert und mit ihm der Vinci-Konzern und seine Freund_innen. Nun wĂŒrde er gerne seine Hoheit reetablieren – verhindern wir das!

Feiert den Erfolg gegen die BetonwĂŒste auf den Straßen!

Kommt am 10. Februar nach NDDL!

Auf in die Bretagne, die ZAD verteidigen und erweitern!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ist das nicht ein bischen „RWE“ ?
    An etwas festhalten, weil es lange sinnvoll zu sein schien, egal was ich neues weiß, weil ich mich eingerichtet habe und lass mir die Entwicklungen und neue Erkenntnisse egal sein?

  2. ZAD? Was bedeutet das? Dazu Wikipedia:

    The expression Zone to Defend or ZAD (French: zone à défendre) is a French neologism used to refer to a militant occupation or anarchist commune that is intended to physically blockade a development project.

    ZAD = Zone Ă  dĂ©fendre = „zu verteidigende Zone“ = wörtliche Übersetzung: Auftrag und Mission zugleich!

    21.01.2018
    Kurt

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