Interviews und Artikel

Einige Interviews und Artikel die seit dem letzten Spaziergang entstanden sind – einer spannender als der Andere!

Ein Interview des Underdog-magazins mit Aktivist* Tam.

Schattenblick hat in letzter Zeit mehrere Artikel unter dem Motto „Krieg der Bäume“ veröffentlicht:
Wer A sagt … Aktivist Simon im Gespräch
Das Wagnis entschiedener Lebensführung … Aktivistin Nura im Gespräch
Keines Falls nur Verweigerung
Knüppeldick und ohne Grund … Todde Kemmerich im Gespräch
Demo, Stimmen und Proteste … O-Töne
Kohlebrand verschlingt das Land
Menschenketten, Waldbesetzer und Besucher

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3 Kommentare

  1. EIN WEITERER BERICHT:

    Ist der Widerstand tatsächlich so gespalten? Folgenden Bericht habe ich gefunden. Das Fazit scheint zu sein als ob die“

    „Waldbesetzer bei den Führungen nur noch folkloristisches Beiwerk sind“

    https://kraz.ac/zweckmaessigetaktikgegenzerstoerungdeshambacherwaldes-2501

    „Und mittlerweile scheint es RWE so gelungen zu sein, die ehemals einheitliche Front des Widerstands zu spalten.“

    „Erstaunlich ist nicht nur, dass überhaupt Geheimgespräche liefen, sondern dass insbesondere auch die unmittelbar Betroffenen, i.e. der Wiesenbesitzer Kurt Classen, der den Waldbesetzern auf seiner Wiese solidarisch eine kostenlose Camp-Möglichkeit bot, und eben diese nicht einmal über den Beginn der Geheimverhandlungen informiert wurden.“

    „Die eigentliche „APO“, also die Avantgarde des Widerstands, sind die Wald- und Baumbesetzer. Sie stellen für den BUND und manch anderen inzwischen nur noch lästige Störer dar.“

    „Es ist nicht auszuschliessen, dass RWE zeitweise Agents Provocateurs unter die Waldbesetzer schleuste, um für die Medien-Mainstream willkommene Schlagzeilen zu produzieren.“

    „Zuletzt wirkte es so, als ob die Waldbesetzer bei den Führungen nur noch als folkloristisches Beiwerk in Erscheinung traten und nicht mehr als die, die den eigentlichen Widerstand tragen/getragen haben.“

  2. Kurz dazu EINE meinung:

    – wir waren nie eine einheitliche front und wollen das auch gar nicht werden.

    – das die wiese nicht informiert wurde wäre mir persönlich neu, es gibt und gab von großen teilen der Beseter*innen nie intresse an dieser farce teilzunehmen oder gar hoffnung da hinein zus stecken.

    – die Besetzung als Avantgarde zu bezeichnen ist schon eher ein Spaltungsversuch als das uns teile der BUND-Chefs als Störer warnehmen.

    – Es braucht keine Agent Provocateurs um bei glatteis und vollgas die straße zu verlieren. und wohl wenn auch eher die Polizei als RWE sendet zivis..

    – auf das gloreiche Schlusswort des Artikels zu kommen: was soll das gerede von EIGENTLICHEM WIDERSTAND? der widerstand gegen die Naturzerstörung, die Umsiedlungen und den Klimawandel ist&bleibt vielfältig! Egal ob friedlich oder militant – alles hat seinen zweck und unseren nutzen!

  3. Hallo hambacherforst

    Mein Post ist nur eine Zusammenfassung des Artikels aus einer dem Widerstand nahen Zeitung und keine Wertung meinerseits.

    Danke für deine Stellungnahme.

    „- wir waren nie eine einheitliche front und wollen das auch gar nicht werden.“

    Volle Zustimmung.

    „- das die wiese nicht informiert wurde wäre mir persönlich neu, es gibt und gab von großen teilen der Beseter*innen nie intresse an dieser farce teilzunehmen oder gar hoffnung da hinein zus stecken.“

    Es ist und war eine FARCE ohne jegliche Erfolgsaussichten. Das jedoch K.C. nicht informiert war scheint wohl zu stimmen.

    „- Es braucht keine Agent Provocateurs um bei glatteis und vollgas die straße zu verlieren. und wohl wenn auch eher die Polizei als RWE sendet zivis..“

    Es gab und es gibt immer wieder Spitzel/Maulwürfe/Denunzianten oder wie man sie auch immer nennen mag. Warum nicht im Camp oder in anderen Teilen des Widerstandes. Etwas anderes zu glauben wäre Weltfremd.

    „- auf das gloreiche Schlusswort des Artikels zu kommen: was soll das gerede von EIGENTLICHEM WIDERSTAND?“

    Ich zitiere das Schlusswort nochmal:
    „Und mittlerweile scheint es RWE so gelungen zu sein, die ehemals einheitliche Front des Widerstands zu spalten.
    Zuletzt wirkte es so, als ob die Waldbesetzer bei den Führungen nur noch als folkloristisches Beiwerk in Erscheinung traten und nicht mehr als die, die den eigentlichen Widerstand tragen/getragen haben.
    Wie es scheint, kann sich RWE jetzt die braunkohlenschwarzen Hände reiben nach dem Motto ‚Wenn man schon einen Gegner bekommt, dann kreiert man sich den, den man unter Kontrolle hat‘.“

    Hier hätte ich mir mal eine eindeutige Stellungnahme der Initiatoren dieser FARCE (Friedensplan gewünscht), jedoch außer Mitteilungen über die eigenen (Miß-)Efolge gibt es dort nur im Übertragenen Sinne „Schweigen im (Rest-)Walde.“

    Wenn es die Wiese oder den Widerstand im Wald nicht gäbe, gäbe es auch keine Initiative „Friedensplan“ und die kohlekritischen Gruppen wären medial kaum noch präsent.

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