Räumungsdrohung für die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Solifoto und Solierklärung von Ende Gelände

Entstanden auf der Ende Gelände Aktionskonferenz am 7.November in Leipzig.
Solierklärung (PM):

„Ende Gelände verurteilt Misshandlung von KlimaaktivstInnen

Bei Aktionen gegen die Rodung und Abbaggerung des Hambacher Forstes im Rheinischen Braunkohlerevier wurden im Oktober drei AktivistInnen festgenommen.
Während der Verhaftung wurden sie von Sicherheitspersonal des BraunkohlekonzernRWE unter anderem am Kopf verletzt. Seit der Inhaftierung verweigerte man ihnen medizinische Versorgung ihrer Verletzungen. Die Kampagne „Ende Gelände“ verurteilt die
Misshandlung und Kriminalisierung von KlimaaktivistInnen scharf.

„Die Braunkohleverbrennung durch RWE zerstört das globale Klima und die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Dagegen ist Widerstand dringend notwendig und absolut legitim. Wir können nicht akzeptieren, dass AktivistIinnen, die diesen leisten, misshandelt und in ihren Menschenrechten verletzt werden.“, so Martin Weis, Pressesprecher von Ende Gelände.

Einer der Aktivisten wurde an bei der Räumung einer Blockade am 7. Oktober im Tagebau Hambach an Auge und Handgelenk verletzt, eine medizinische Versorgung wurde ihm drei Wochen lang verweigert. Zwei weitere Aktivisten wurden am 22. Oktober im Hambacher Forst von Sicherheitspersonal festgenommen und der Polizei übergeben.
Einem der Aktivisten wurde offenbar die Nase gebrochen, wobei auch zwei Vorderzähne absplitterten. Den AktivistInnen wird außerdem die Aushändigung ihrer Post verweigert.

Hintergrund

Bei der Aktion „Ende Gelände“ stoppten im August über 1000 Menschen durch zivilen Ungehorsam für einen Tag den Braunkohleabbau im Tagebau Garzweiler. AktivistInnen aus dem Hambacher Forst leisten mit ihrer Präsenz vor Ort und zahlreichen effektiven Blockaden kontinuierlichen Widerstand gegen die Tagebauerweiterung. Am 4.11. wurden wieder Bäume im Rodungsbereich besetzt um sie vor der Abholzung zu schützen. Am 27. November organisieren AktivisiInnen und lokale Initiativen gemeinsam eine Etappe des Staffellaufs „Run for your Life“ durchs Revier, der von der Arktis bis zum Klimagipfel nach Paris führt.“

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