Auf zum Protest gegen den CHIO in Aachen

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Heute schon was vor? Wir möchten gemeinsam mit euch am heutigen Tag den 30. Mai 2015 in Aachen ein Zeichen gegen die Unterdrückung von Pferden, anderen nicht-menschlichen sowie menschlichen Tieren setzen.
Durch den Protest gegen den CHIO, verschaffen wir eine Plattform um gemeinsam eine Veränderung in unserem Bewusstsein zu ermöglichen. Menschen, Pferde, Kühe, Hühner, Schweine, wir alle können Schmerz und Leid empfinden und möchten eigenständige erfüllte Leben haben. Darum ist uns sehr wichtig, dass die Demo nicht nur für die Rechte von Pferden stattfinden wird, sondern für die Rechte von allen Tieren, Menschen mit eingeschlossen.
Wir rufen alle dazu auf, uns beim Protest gegen den CHIO zu unterstützen.

In Aachen ist die Ausbeutung und Zurschaustellung von Pferden zur Belustigung der Zuschauer ein seit fast einem Jahrhundert zelebriertes kulturelles Großereignis. Der CHIO (Concours Hippique International Officiel) ist ein vom Aachen-Laurensberger Rennverein ausgetragenes Turnier in welchem Pferde zur Ausführung verschiedener unnatürlicher Kunststücke gezwungen werden: Dies wird als „Weltfest des Pferdesports“ bezeichnet.

Diese Grausamkeit gegenüber fühlenden Lebewesen möchten wir nicht länger hinnehmen. Mit Kundgebungen und einer Großdemonstration möchten wir gemeinsam mit Euch laut und entschlossen auf das Leid der Pferde aufmerksam machen.
Dazu wäre es nützlich, wenn ihr Fahrradklingeln, Trillerpfeifen, Trommeln, Percussion und Ähnliches mitbringt.

Bisher ist folgender Ablauf geplant:
Ab 10 Uhr: Informationsstand am Elisenbrunnen und Sammeln der Teilnehmenden für den Demonstrationszug mit kleinen Snacks
Ab 12 Uhr: Anfang der Demonstration mit Kundgebung am Elisenbrunnen. Wir ziehen mit dem Demozug von der Innenstadt bis vor den Platz vorm CHIO am Sportpark Soers.
Ab ca. 14 Uhr: Infostand, weitere Redebeiträge und leckeres Essen vom Lolaparoli
Das Team von Projekt Pegasus freut sich auf Euch!

Die Pegasus Kampagne wird koordiniert von Tierrechte Aachen und wird unterstützt von der ARIWA Ortsgruppe Aachen und Aachen Vegan. Organisationen und Einzelpersonen die diese Kampagne unterstützen möchten können uns gerne anschreiben.

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Hinweis: Wir distanzieren uns entschieden von nicht-emanzipatorischen Personen und Ideologien. Nazis/Faschos, Rechtsoffene/Querfrontler_innen, Sekten (insb. UL), Verschwörungstheoretiker_innen, und alle anderen Pfosten sind nicht erwünscht und bleiben bitte zuhause!
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Weitere Informationen:
Widerstand gegen CHIO
Tierrechte Aachen
Fotos: Flicker/Fotos-Tierrechte aachen

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Hier die Pressemitteilung von Tierrechte Aachen…
Protest gegen CHIO in Aachen

Aachen 30.05.2015. Vom 29.-31. Mai 2015 findet das diesjährige
„Weltfest des Pferdesports“ , den sogenannt CHIO (Concours Hippique International Officiel) in Aachen. Um eine kritische Öffentlichkeit zuschaffen fand am heutigen Tag eine Demonstration gegen Ausbeutung und Zurschaustellung der Pferde statt.

Seit Jahren engagieren sich unterschiedlichste Initativen in und um Aachen um für die Rechte der Tiere. So auch am heutigen Samstag, wo sich rund 40 Menschen am Elisenbrunnen in Aachen zu einer Kundgebung und anschliesenden Demonstration zusammen fanden. Mit Redebeiträgen, Tranzparenten und Flyern wurde mitunter überdie Folgen des Reitsport informieren. Denn Reitturniere bedeuten für die Pferde harte Trainingseinheiten, weite Transportwege die zu psychischen und physischen Störungen führen. Dazu kommt die meist angewandte Einzelboxenhaltung und Anwendungen von
Medikamenten.

„Die Demonstration richtet sich gegen die Unterdrückung fühlender Individuen und die damit verbundenden Ausbeutungs-Mechanismen die dies möglich machen“ äußert sich Frank Köhler, Pressesprecher von Tierechte Aachen.“ Das Reiten ist Ausdruck der Gewalt und der Macht, die die Reiter_innen über
die Pferde besitzen“ äußert er weiter. Es geht den Tierechtler_innen nicht nur um den CHIO, dazu Alma Fink:
„Der CHIO ist ein Teil der Ausbeutung und Macht, sie ist in vielen
Fasetten unserer Geselschaft zu erkennen und betrifft Tiere wie Menschen“.

So richtet sich diese Aktion nicht nur gegen den Reitsport, es werden die gesellschaftlichen Unterdrückungs-Verhältnise allgemein kritistisiert. Viele der Teilnehmenden leben vegan, also verzichten auf Produkte mit tierlichen Inhaltsstoffen und engagieren sich für ein Leben in Freiheit und Unversehrtheit aller Lebewesen.

„Wir werden auch im kommenden Jahr gegen den CHIO protestieren, bis das ein Ende hat“ so Lena Müller
.

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