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Ausstellung-Manheim muss weg/ -450m

Eine Fotografie-Ausstellung im K14 Oberhausen, die es in sich hat. Der Braunkohle-Abbau wird nicht erst seit der „Energiewende“ kritisch hinterfragt. Viele tausend Menschen verloren ihre angestammte Heimat, sie mussten den Abbau-Gruben weichen.
Und das hört nicht auf. Am Beispiel von Manheim, einem Dorf im Erftkreis, westlich von Köln, dokumentierte der Fotograf Hubert Perschke das Dorf und seine Bewohner. Ihnen gibt er in der Ausstellung eine Stimme. Porträts und Aussagen der Betroffenen verdeutlichen, was es heißt, aufgrund „höherer Einsicht“, sprich ökonomischen Interessen, zum Umzug verdammt zu sein. Die vertraute Umgebung muss aufgegeben werden, betriebliche Existenzen und mehr stehen auf dem Spiel. Der Kommunikationsdesigner Alexander Bernhard stellt mit seinen Fotografien und Objekten den Zusammenhang zur Braunkohleförderung, den Braunkohlekraftwerken und den Konsequenzen für Umwelt und Klima her. Er schrieb seine Diplomarbeit zum Thema. Ihr Titel „-450m“ verweist auf die künftige Tiefe des Braunkohle-Lochs.

Die Ausstellung wird im K14 Lothringer Straße 64, 46045 Oberhausen am 30. Januar 2014, 19.00 Uhr, eröffnet.
Esspricht unter anderem Gudrun Zentis, die Sprecherin für Bergbausicherheit der Fraktion Die Grünen im Landtag NRW.
Ausstellungsdauer = bis 30. März 2015. Öffnungszeiten: Montags und mittwochs jeweils von 20.00 bis 23.00 Uhr und am Wochenende während der Programm-Veranstaltungen (siehe www.fabrik –k14.de).
Alexander Bernhard und und Hubert Perschke

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