Auf in die Altmark. War Starts Here! Infoveranstaltungs-Tour

http://www.linkeblogs.de/hiksch/wp-content/uploads/2014/07/war-stars-here-antimil-frieden.jpg
Infoveranstaltung über den Hambacherforst, die Braunkohleverstrommung und der Krieg um Ressource am 20.08 auf dem War Starts Here Camp in der Altmark bei Potzehne( Altmark), 22.08 auf dem Solar Festival bei Peckfitz (Altmark), 23.08 um 13 Uhr in Gedelitz( Wendland) und am 26.08 um 19 Uhr im Gasthof Meuchefitz ( Wendland).
Wir würden uns freuen auch dich dort zu sehen, grüße aus den Bäumen.
Weitere Infos und Worum es geht:

Das Gefechtsübungszentrum (GÜZ)

markieren, blockieren, sabotieren.

Das GÜZ Altmark bei Hillersleben/Magdeburg ist der modernste Truppenübungsplatz Europas. Auf 232 Km² wird hier Krieg geübt ausprobiert, vorbereitet mittels Laserwaffen, Rauchbomben, Kunstblut,Schauspieler_innen, nachgebauten kosvanischen und afghanischen Dörfern. Aufstandsbekämpfung bis Interventionskriege werden von Luft- und Bodenmilitärtrupps simuliert. Der private Betreiber „Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark“ vermietet das Gelände an die Bundeswehr, EU Battlegroups und Natomilitärs. Beispielsweise absolvieren Bundeswehr-Soldat_innen für ihren Auslandseinsatz ein zweiwöchiges Kampftraining und werden dann samt ihrer Ausrüstung direkt nach Afghanistan verfrachtet. Hier beginnt der Krieg, der weltweit geführt wird – hier ist er angreifbar! Das Camp soll ein zentraler Ort der Bündelung internationaler emanzipatorischer Kämpfe werden. Eingeladen sind alle, die der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaften entgegentreten wollen.

Link zum Ware starts here Camp

http://media.de.indymedia.org/images/2012/04/328499.jpg

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Flyer Text:
Front Seite-

http://colorado.indymedia.org/files/Earth01(1).jpg
Der Kampf geht weiter.

Vom 1.Oktober 2014 bis 1.März 2015 darf RWE einen weiteren Bereich des
Hambacher Forst Roden. Dem gilt es sich entgegenzustellen.

Jeden Schritt, den ihr macht, müsst ihr euch Freiräumen. Räumt ihr eine
Besetzung, bekommt ihr drei weitere. Um jeden Meter, den ihr zerstören
wollt, werden wir kämpfen?.
(Ausschnitt aus „Der Kampf um den Wald“ )

Auf zum Skill-Sharing-Camp vom 26.09-06.10.2014 im Hambacher Forst.
Stoppt die Rodung, Aktion : 18o Tage!

Earth First! Hambacher Forst bleibt!
hambacherforst.blogsport.de

Rückseite:

Infoveranstaltung über den Hambacherforst und die Braunkohleverstromung
am 20.08 auf dem Ware Starts Here Camp in der Altmark bei Potzehne, 22.08 auf dem Solar Festival bei Peckfitz (Altmark), am 23.08 in Gedelitz auf dem Free Flow Festival (Wendland)und am26.08 im Gasthof Meuchefitz (Wendland).
Würden uns freuen auch dich dort zu sehen, Grüße aus den Bäumen.
Worum Geht es.

Der Hambacher Forst
und das
rheinische Braunkohlerevier.

Der Hambacher Forst gehörte mit seinem einzigartigen Ökosystem zu den
letzten großen Mischwäldern in Mitteleuropa. Von seinem ursprünglichen
5.5oo Hektar sind heute noch nicht einmal mehr 1.000 Hektar vorhanden.
Der Wald wird von RWE, einem der größten deutschen Energiekonzerne,
abgeholzt. In den kommenden Jahren soll er ganz dem Braunkohle-Tagebau
Hambach weichen. Der Hambacher Forst, einst Bürgewald genannt, hat eine
über mehrere Jahrhunderte alte Geschichte. Mit seiner einzigarten
Vielfalt an Flora und Fauna bietet er vielen Lebewesen ein zu Hause. In
den jetzt noch stehenden Resten finden sich Stieleichen und Rotbuchen,
die über 200 Jahre alt sind. Er bietet vielen Zugvögeln jedes Jahr einen
Zwischenstopp und wird von Waldkäuzen, Fledermäusen und Haselmäusen
bewohnt.

Der Tagebau Hambach ist mit seiner Größe von ca. 8×10 Kilometern und
einer Tiefe von fast 500m der größte in West-Europa. Das gesamte
Rheinische Braunkohlerevier umfasst 3 Tagebauten und mehre
Kohlekraftwerke sowie Kohleveredelungsanlagen. Sie verarbeiten jährlich
ca. 100 Mio. Tonnen Kohle und sind damit die größte CO2 Quelle von
Europa. Für die Braunkohleförderung mussten in den letzten 70 Jahren
über Tausende ihre Dörfer verlassen und weitere Dörfer stehen vor der
Zwangsumsiedlung. Der Großteil des Stromes geht in die hier vorhandene
Schwer-und Chemieindustrie, wo sich auch die Rüstungsindustrie von
Rheinmetall hinter verbirgt. Desweiteren geht ein anderer Teil in die
Tagebauten selbst zurück oder wird Exportiert.
Genau hier treffen die Interessen der Wirtschaft, Politik und Konzernen
auf Widerstand. Manche bleiben in den Häusern, die RWE abbaggern will.
Andere besetzen Bäume, die gerodet werden sollen und Pflanzen auf der
zum Abraum bestimmten Erde Gemüse an. Auf nächtlichen Rundgängen
verschwinden Mackierungspfähle und Maschinen werden von sämtlicher
Elektronik befreit. Seit Jahrzehnten wird sich gewehrt u.a. gegen
Zwangsumsiedlungen, Bergschäden und Feinstaub-Belastungen. Mit
Kunstausstellungen und Fahrraddemos, (Obst-) Wiesenbesetzungen und
Kohlezugblockaden leisten Umweltbewegte und Aktivistinnen Widerstand
gegen die Zerstörung.

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