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Protest gegen Einweihung des Braunkohledenkmals in Brühl


Fotos: © 2013 by Herbert Sauerwein
Am 18. Februar wurde in Brühl ein „Braunkohledenkmal“ eingeweiht, dass an die „vielseitigen Segnungen“ des Braunkohleabbaus durch RWE Power für die Region erinnern soll. Nicht alle anwesenden an diesem Tag waren jedoch so begeistert von diesen Segnungen wie der Brühler Heimatbunds, RWE und der Stadt Brühl. Mit einem Transparent mit der Aufschrift: „Klimakiller Braunkohle – irRWEg stoppen“ erinnerte eine Gruppe Menschen, dass die Förderung und Verbrennung der Braunkohle noch andere Segnungen mit sich bringt als, diejenigen für die Kontostände des RWEs und der damit verfilzten Kommunen und Banken. In diesem Sinne wurde nach dem Protest gegen die Einweihung des 29 000 Euro teuren Denkmals, eine braunkohlekritische Stadtführung angetreten. Einen weiteren Bericht mit mehr Bildern gibt es im Schattenblick.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Im Kirchenaustrittsformular gibt es eine Rubrik „Gründe“. Dort kann mensch jetzt auch „Stromanbieterwechsel“ angeben. 😉

  2. Wieso bekommt die Stadt kein echtes Industriedenkmal, sondern anstatt eines umgewidmeten Funktionselements bloss ein schöngefärbtes Imitat? Und weshalb dafür einen Namen als habe ein örtlicher Materialfreak ein Modell der Kathedrale aus Briketts hinterlassen? Hängen die Stadtbewohner_innen denn völlig eingeschläfert am Tropf des RWE dass sie sich derart veralbern lassen müssen? Ist die eingebaute Froschperspektive eine gestalterische Fehlleistung in der der Monopolkonzern sein Menschenbild offenbart?

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