Stimmen zur Schlichtung – eine Mogelpackung?
Nach der jüngsten Gewaltwelle, die ihren traurigen Höhepunkt in dem „nicht beweisbaren“ Mordversuch mit einem Jeep fand, fühlten sich einige Personen aus „der Politik“ gerufen, eine Schichtung vorzuschlagen. Einige Meinungen dazu haben wir an dieser Stelle veröffentlicht:
Erklärung einer Gruppe Aktivist*Innen zum Thema Schlichtung
Wie Schlichtungen Widerstandsbewegungen zerstören
Hier eine weitere von vielen Meinungen zum Thema „Schlichtung“:
„1.) SPD Rhein-Erft-Kreis, vertreten durch ihren Vorsitzenden, Guido van den Berg, zu Betriebsflächen, die „mit Straftaten genehmigt sind“:
„Es kann nicht sein, dass man … (diese Betriebsflächen) … verhandeln kann“. Das Verhandeln über mit Straftaten genehmigte Betriebsflächen würden den Rechtsstaat ad absurdum führen, hier hat er nur allzu Recht …
2.) SPD Rhein-Erft-Kreis weiter: „Aus Sicht der SPD könne eine Schlichtung nur das Ziel haben, sich mit den Protesten zu befassen. Das Ziel einer Schlichtung könne nur sein, die Proteste gewaltfrei zu halten.
Der Tagebau Hambach solle danach ungebremst so weiter gehen wie bisher.



Seit fast genau 4 Jahren ist der Hambacher Forst im Rheinischen-Braunkohlerevier bei Köln besetzt. Dies ist ein Zeichen um die gefräßigen Bagger der Braunkohleindustrie zu stoppen und somit auch ein Zeichen für eine besseres Klima und einen Systemwandel. Für direkten Widerstand braucht es Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten und kreativen Ideen um der Repressionsmacht ein Schritt voraus zu sein.