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UPDATE: Gerichtsverhandlung in Siegburg wegen sexualisierter Gewalt

UPDATE: DER PROZESS AUS MEINER SICHT
(der ursprüngliche Artikel steht unten)

Familienprozesse sind nie schön. Dieser hier war sogar ziemlich grotesk. Als wir ankamen, mein Mann Kolja (Antragsgegner), mein Schwager Andreas und ein lieber Wiesenmensch und ich, standen mehrere Polizeiwannen vor dem Gerichtsgebäude. Als ich die Antragsstellerin und ihre Tochter erblickte, drehte sich mir augenblicklich der Magen um. Es ist kein schönes Gefühl, Menschen, die einmal Familie waren, plötzlich als Gegner betrachten zu müssen. Die drei Wald- und Wiesenmenschen und die zwei dazugehörigen Vierbeiner, die zu unserer Unterstützung angereist waren, kamen da genau im richtigen Moment, ebenso wie ihre Umarmungen und die willkommene Gelegenheit, den zwei tierischen Freunden das Fell zu wuscheln.

Wir durften das Gebäude nur einzeln durch eine Drehtüre betreten, mussten durch einen Metaldetektor und selbst unsere Kunststoffflaschen abgeben – trotz Hinweis darauf, dass ich wegen meiner Medikation Probleme habe, wenn ich nicht ausreichend trinke. Während des Prozesses stellte ich dann verwundert fest, dass die Antragstellerin ihre Wasserflasche mit in den Saal genommen hatte. Ob da wohl jemand Angst hatte, dass sich in unseren Flasche explosive Stoffe befinden könnten?

Im Gerichtssaal waren zunächst zwei Beamte anwesend, später kam Verstärkung. Auf den Gängen hielten sich (Bereitschafts-)polizisten auf. An dieser Stelle meinen ganz lieben Dank den Menschen von der Wiese – jenen, die uns begleitet haben und auch jenen, die in Gedanken bei uns waren und die uns später am Tag noch in den Arm nahmen und uns Kraft gaben. Hätten die Polizisten gewusst, dass die von ihnen scheinbar so Gefürchteten vier der liebsten Menschen sind, die wir kennen, wären sie vielleicht wieder abgefahren. 😉

Die Frau, die die einstweilige Verfügung erwirkt hat, tauchte mit ihrer Tochter und einem reichlich boshaften Anwalt auf, der es den ganzen Prozess über nicht lassen konnte, unaufgefordert irgendwelche Spitzen von sich zu geben. Die Richterin hat den Schriftsatz zum Widerspruch nicht bekommen, was der erste vieler Anlässe für eine seiner zynischen Bemerkungen war, die mein Schwager, der aus dem tiefsten Osten angereist war, um meinem Mann als Beistand zur Seite zu stehen, gelassen konterte.

Ich hätte meinen Zorn über diesen Rechtsverdreher am Liebsten laut herausgebrüllt, aber ich wollte das Ende des Prozesses mitbekommen und nicht rausgeworfen werden. Anstatt zu schreien schrieb ich in meinen Notizblock „Axxx“. Bei der nächsten Bemerkung war ich froh, davor Platz gelassen zu haben für ein unbedingt notwendiges „widerliches“. Später ärgerte ich mich, „Axxx“ nicht auf die letzte Seite geschrieben zu haben. Den Platz davor hätte ich brauchen können…

Die Antragstellerin begann damit, dass sie von 6 Punkten, um die es ging, zumindest einen glaube beweisen zu können. Welch schlechter Scherz! Sie erwirkt im Eilverfahren eine Einstweilige Verfügung in 6 Punkten und „glaubt“ nach unserem Widerspruch einen davon beweisen zu können, während sie in der der Verfügung zugrunde liegenden Eidesstattlichen Versicherung noch bekundet hatte, alle 6 Punkte beweisen zu können!?

Ihr „Beweis“ bestand hauptsächlich aus einer Interpretation von Auszügen aus dem Tagebuch des Täters. Nicht nur, dass sie diese nicht einmal hätte besitzen, geschweige denn nutzen dürfen, ohne die Freigabe durch den Erben oder die Aufklärungskommission. Der Antragsgegner, Opfer sexueller Gewalt im Kindesalter und ihr Sohn, hatte mehrfach ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er sich mit den Inhalten der Tagebücher weder auseinandersetzen kann noch will. Mehrfach ist die Antragstellerin auch von Angehörigen, u.a. von mir, darauf hingewiesen worden. Sie hat es wieder getan.

Sie hat bereits vor der Aufnahme meines Mannes in die Akutklinik letztes Jahr im August diesen entgegen aller Warnungen immer wieder damit konfrontiert und die TB immer wieder als „Beweis“ anführen wollen und jegliche Warnungen ignoriert. Ihr ging es dabei offensichtlich darum, ihre vermeintlich weiße Weste reinzuwaschen. Als dies nicht gelang, ignorierte sie die Bitte nach Zeit und Ruhe erneut und schrieb ihren Kindern einen Brief, in dem sie ausführlich erläuterte, welch tolle Mutter sie doch war.

Auch im Gerichtssaal ist das Tenor… Was hat sie ihren Kindern nicht alles ermöglicht. Sie waren immer sauber gekleidet usw. usw. blablabla… Ja, vielleicht waren sie das. Allerdings kommen im Verfahren noch ganz andere Seiten zutage – völlig unabhängig von dem Vorwurf, den ihr ihre Söhne entgegen bringen und den zu äußern sie einem der beiden, meinem Mann Kolja, untersagen lassen hat.

Einige Male müssen die lieben Menschen neben mir auf der Bank schlucken, mehrfach sehe ich Tränen in ihren Augen glänzen, einige Male spüre ich Zorn in mir aufsteigen. Zu hören, dass es Menschen gibt, die ihre Kinder so behandeln, war – der sauberen Kleidung zum Trotz – schockierend.

Eine Mutter sagen zu hören, dass es „ein großer Fehler“ war, dass sie den Täter geschützt hat, anstatt ihn anzuzeigen, bringt die Luft im Saal zum stocken. Hinter mir höre ich einen der Polizisten zischend die Luft ausatmen, als klar wird, dass sie so nicht nur ihren ältesten Sohn und dessen Familie in Lebensgefahr gebracht, sondern auch alle darauf folgenden durch den Täter begangenen Vergewaltigungen an kleinen Jungs billigend in Kauf genommen hat. Beinahe im gleichen Atemzug zeigt sie mit dem Finger auf den Antragsgegner und wirft ihm vor, dass er sich gegen ihre psychischen Übergriffe gewehrt hat.

Ja, es gibt unterschiedliche Wahrnehmungen über den Zeitpunkt zu dem die Antragstellerin von der Vergewaltigung ihres ältesten Sohnes Kenntnis bekommen hat. Aber es steht die Erinnerung von zwei Betroffenen gegen die Erinnerung einer Mittäterin, denn zu einer solchen hat sich Heide Hamann gemacht, indem sie nicht nur den Täter nicht anzeigte, sondern auch aktiv eine Anzeige durch Dritte verhinderte.

Zu allen anderen Punkten als diesem, mit dem die Antragsstellerin beweisen will, dass sie nicht gewusst hat, zu wem sie ihren jüngsten Sohn schickt, hat sie nicht einen einzigen Beweis. Dennoch scheint sie selbst am Ende der Verhandlung, als der Antragsgegner mit Unterstützung seines älteren und selbst betroffenen Bruders einiges an Beweisen auf den Tisch gelegt hat, immer noch der festen Überzeugung zu sein, dass alleine die Tatsache, dass SIE diese Angaben macht, die berühmte Puppenspielerin, die Retterin der Roma, die Wohltäterin der Nation, reicht, um die Richterin davon zu überzeugen, einem Betroffenen verbieten zu lassen, über die furchtbaren Dinge, die ihm in seiner Kindheit zugestoßen sind zu reden und anhand seines Beispiels aufzuklären darüber, dass selbst Eltern von betroffenen Kindern zu Mitwissern und Mittätern werden.

Auch wenn das Urteil erst am kommenden Freitag gesprochen wird, weil die Richterin den umfassenden Schriftsatz des Antragsgegners erst durcharbeiten muss, waren doch alle – inklusive der vier Beamten, die mittlerweile im Saal waren – sichtlich froh, den stickigen Raum verlassen zu können.

Draußen wurde Dampf abgelassen, indem man das Verfahren Revue passieren ließ. Ich wünschte mir nicht sehnlicher als die Augen zuzumachen und irgendwo anders zu sein, wenn ich sie wieder öffne. Weit weg vom Gerichtsgebäude, den wieder abfahrenden Polizeiwannen und vor allem weit weg von diesem Thema, das seit Monaten unser Leben bestimmt. Ich will endlich Ruhe und Frieden, endlich wieder ein normales Leben.

Auf dem Rückweg entschlossen wir spontan, auf der Wiese vorbei zu fahren, wo uns viele liebevolle Blicke, Umarmungen und Solidaritätsbekundungen empfingen. Ein langer Spaziergang durch den überfluteten Wald lenkte die Gedanken in andere Richtungen, bliesen Zorn und Traurigkeit weg und als wir später im Rundbau saßen, hätte ich mich am Liebsten zusammengerollt und die Nacht auf dem alten Zweisitzer verbracht, umgeben von so viel Menschlichkeit.

Dem Ergebnis des Prozesses sehe ich mittlerweile recht gelassen entgegen, auch wenn es bedeuten könnte, dass wir auf Kosten sitzen bleiben, die wir nicht willentlich verursacht haben. Sie sind entstanden dadurch, dass wir für das Recht kämpfen, dass Betroffene ihre Geschichte erzählen und aufklären dürfen. Vielen ist das nicht möglich. Umso wichtiger, dass es jene tun, die es können.

Ich habe die leise Hoffnung, dass dieser hässliche Prozess die Frau, die ich einmal meine Schwiegermutter nannte, zur Besinnung bringt. Vielleicht hört sie jetzt endlich auf, uns zu bombardieren mit Beifallsheischerei, Selbstmitleid und Westenwascherei. Sie hat geschwiegen als sie hätte reden sollen, das ist die eine Sache. Das hätte man ihr verziehen – irgendwann. Dass sie nie aufgehört hat zu lamentieren als sie besser geschwiegen hätte, selbst dann nicht, als man ihr erklärte, dass sie damit gegen die Stabilisierung ihres traumatisierten Sohnes handelt, ist unverzeihlich.

Ursprünglicher Artikel

Zur gemeinsamen Anfahrt empfohlene Bahnverbindung

S13, Abfahrt Düren:11:03 Gleis 5, Abf. Buir: 11:10 Gl. 1
Umstieg 11:33 Köln Ehrenfeld Gl.1
dann S 12, Abfahrt Ehrenfeld 11:44 Gl. 1, Ankunft: 12:09 Siegburg/ Bonn Gl. 2
dann → 5 min Fußweg in Siegburg

Die einzige spätere Bahnverbindung würde nur zehn Minuten Zeit für eine gemeinsame mentale & juristische Vorbereitung bieten.
Das AG Siegburg hat Einlasskontrollen mit Ausweispflicht und Metalldetektoren angekündigt.
Es ist insofern sicher nicht verkehrt, wenn Menschen Lust haben Transpis vorzubereiten…

Warnung: Dieser Artikel könnte für manche Menschen sehr aufwühlend sein. Das gilt insbesondere für Betroffene von sexualisierter Gewalt, und um so mehr, wenn diese ein ambivalentes Verhältnis zu nahen Verwandten haben. Aber wenn diese Menschen den Artikel ungelesen solidarischen Menschen aus ihrem Umfeld weiter leiten könnten, wäre das schon eine große Hilfe.

Am Freitag, dem 03. Juni um 13:30 Uhr, findet im Amtsgericht Siegburg eine Verhandlung im einstweiligen Verfügungsverfahren gegen den Buirer Kolja Wlazik statt. Viele Aktivistis aus dem Wald kennen ihn vielleicht von der „Stillen Eroberung des Hambacher Forsts“. Kolja ist Überlebender von Übergriffen während seiner Kindheit durch einen inzwischen verstorbenen Darmstädter Lehrer. Er befindet sich im Rechtsstreit mit Heide Hamann, „der Frau, die ihm ihre Gene zugemutet hat“, welcher er nachweisen will, Mitschuld an seiner Traumatisierung zu haben und Täterschützerin zu sein – und die ihm verbieten lassen will, öffentlich darüber zu reden.


Da die Vorfälle verjährt sind, hat er keine Handhabe, juristisch gegen sie vorzugehen. Stattdessen erhebt er seine Vorwürfe in der Öffentlichkeit, und dagegen hat sie beim Amtsgericht Siegburg am 04. Mai eine einstweilige Verfügung erwirkt. Bei dem Eilverfahren wurde Kolja selber nicht einmal angehört, und nun ist es ihm verboten, sechs Aussagen über ihre Schuld zu machen oder verbreiten zu lassen – unter Androhung einer Strafe von bis zu 250.000 € Ordnungsgeld oder sechs Monaten Ordnungshaft, bei mehrfacher Übertretung bis zu zwei Jahren. [Link zum Urteil mit den verbotenen Aussagen]

Bei dem Termin am Freitag wird Kolja dies anfechten und ist sehr optimistisch, zu beweisen, dass die ihm verbotenen Aussagen der Wahrheit entsprechen. Er wäre dankbar für unterstützendes Publikum – bei dem Verfahren geht es ja genau darum, dass ihm die Möglichkeit der Selbstbehauptung über den Weg der Öffentlichkeit genommen werden soll.
Allerdings empfiehlt er ausdrücklich, dass nur psychisch sehr stabile Menschen kommen sollten, weil der Streit erfahrungsgemäß äußerst heftig sein wird. Vor Allem ist seine schärfste Waffe in diesem Streit das sehr offene Wort – und das könnte insbesondere für Menschen mit vergleichbaren Erfahrungen in schwerem Maße belastend sein. Alle, die sich dieses hässliche Ereignis trotzdem zumuten können und wollen, sind herzlich willkommen. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid.

das-schweigen-brechen.org

(Falls wer die facebook-Seite unterstützen mag, die heißt genau so)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. wie war denn der prozess? der link funktioniert bei mir übrigens nicht.

    Edit: Danke für den Hinweis. Der Link wurde repariert.

  2. Hallo ihr lieben!
    Bevor das Urteil nicht verkündet ist, möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, ich denke aber, es ist gut gelaufen. Ich hatte keinen Anwalt, sondern meinen ebenfalls betroffenen Bruder. Das war gut so und hat sich verdammt richtig angefühlt. Zwei Betroffene wehrten sich. Sie taten dies offensiv, gut vorbereitet und konsequent. Wir, die wir offen über das Verbrechen, das man an uns begangen hat, reden können, wir spüren eine Verantwortung, und ich für mich empfinde es als Aufgabe, ja als meine Pflicht. Ein lieber Mensch schrieb mir folgenden Satz, der es, wie ich finde, sehr schön auf den Punkt bringt: „Kolja meine Gedanken sind bei dir….dein Kampf ist für alle Opfer…“

  3. Liebe Hambacherforstaktivisten,
    ganz lieben Dank für eure Unterstützung, und die schöne Zeit die ich auf eurem Platz und im Wald verbringen durfte.
    Um nicht alles dreimal zu schreiben, kopiere ich einfach meinen Beitrag aus unserem Forum hier rein.

    Venceremos, wir werden siegen, Schlachtruf Südamerikanischer Partisanen, im Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner.

    Lieber Leser,
    als aller erstes möchte ich mich bei bei unseren Ehefrauen bedanken. Ihr tragt am aller meisten an den Belastungen, die wir auf Grund unserer Geschichte in unsere Familen getragen haben. Ich glaube nicht, das wir ohne eure Unterstützung und Liebe, es bis hier her geschaft hätten.
    Ich danke allen die sich auf breiter Front mit uns und unserem Anliegen Solidarisiert haben. Emails die uns Mut gemacht haben, Menschen die uns immer wieder in den Arm genommen haben uns Kraft gewünscht haben, die in Gedanken bei uns waren. Menschen, die uns unterstützt haben unser Anliegen so öffentlich zu machen wie es nur geht. Den vielen Menschen die diesen Threat angeklickt haben, und ihn in nur 2 Tagen zu unserem Spitzenthreat gemacht haben. Menschen, die zum Teil weit angereist sind, um uns im Prozes ihre Solidarität und Unterstützung zu geben, an euch ganz besonderen Dank, es war so gut das ihr nicht nur im Prozess sonder gerade auch danach so liebevoll für uns da wart. Danke das ihr in diesen Prozess die Öffentlichkeit representiert habt. Vor dem Prozess haben wir eine Pressemitteilung an alle Zeitungen, Rundfunksender, und Fernsehsender, sowie dem Gesamten Rat der Stadt Bergischgladbach herausgegeben, auch für die Reaktionen die wir darauf erhalten danken wir. Wir danken natürlich auch allen, die dadurch, das sie unsere Meldung im Internetn geteilt haben und so dazubeigetragen haben das wir die größt mögliche Öffentlichkeit ereichen. Und natürlichdanken wir auch den fast 8000 Besuchern unserer Facbookseite, so viele Besucher in einer Woche, davon haben wir nicht mal geräumt.

    Venceremos, wir werden siegen, von mir geschrieben in der Nacht vor dem Prozess, als letzte Worte, dachdem wir über eine Woche bis zu 16 Stunden am Tag Material gesichtet und Texte geschrieben haben. Diese Worte beziehen sich nicht, wie vieleicht angenommen, auf den Prozessausgang.
    Diese Wore beziehen sich nicht auf einen „Kampf“ den wir mit Heide Hamann führen. Die Täter interessieren uns nicht. Wir haben keine Rachegefühle, wir wollen niemanden fertig machen.
    Aus gutem Grund lehenen wir jegliche Gewalt zwischen Menschen ab. Wir sind keine Partisanen, wir sind Parzifisten. In sofern bringt uns das Handbuch der Partisanen auch nicht weiter. Wir besitzen nur 2 Waffen in unserem Kampf, die Wahrheit, und das wir nie wieder schweigen werden.
    In userem Kampf?? Vieleicht doch besser Anliegen. Unser Anliegen sind nicht Rachefeldzüge, unser Anliegen ist eine öffentliche Diskusion zu entfachen. Unser Anliegen ist es das System Missbrauch immer wieder öffentlich zu machen. Wie Täter über Jahrzehne agieren können, gedeckt und geschützt durch Mittäter und Täterunterstützer, die häufig aus den Familen der Betroffenen kommen. Vergewaltigung von Kindern ist nur so lange möglich wie geschwiegen wird, es gibt praktisch immer Mitwisser.
    Jeder, absolut jeder trägt die Verantwortung, sofort zu handeln, wenn er von derartigen Schwerverbrechen Kentniss erhält, sonst macht er sich zum Täterunterstützer. Es ist genauso wie jeder die Verantwortung trägt, ein Kind zurückzuhalten das auf eine befahrene Straße rennen will. Die beste Präventionsarbeit aus unserer Sicht ist es dieses Thema so lange öffentlich zu debatieren, das auch der letzte begreift, das schweigen zu brechen, wann immer man Kentniss vo derartigen Dingen erhält.Dieses ist aus unserer Sicht der wichtigste Punkt um unsere Kinder vor derartigen Verbrechen zu schützen.
    Ja liber Leser, das ist ein bösses Thema, Statistisch gesehen lesen hier einige, die Kentniss von derartigen Verbrechen haben.
    Ich möchte meine Worte genau an diese Gruppe richten, Jeder hat die freie Entscheidung, ob er sich zum Täterunterstützer und damit Mittäter macht, oder ob er handelt. Die Frage ist, möchtest du weiter zu sehen, wie ein Kind auf die Straße rennt, und schwer verletzt wird, vieleicht soger Stirbt, oder willst du handeln.
    Während der Verhandlung, hat Heide Hamann auf Grund der von uns vorgelegten Beweise, eingestanden den Täter vor Verhaftung und Verfolgung bewahrt zu haben, und damit mitzuverantworten, das dieser Serientäter noch an die Hundert weitere Jungs Vergewaltigen konnt.
    Frau Hamann ist aus eigenen Stücken immer wiederin die Öffentlichkeit getreten, nicht nur im Tazartikel, sondern auch in zahlreichen Veröffentlichungen, die Ihre Sozialarbeit und insbesondere ihre Jugend und Kinderarbeit hervorheben. Ausgezeichnet wurde sie von der Stadt Bergisch Gladbach mit der Ehrennadel in Gold, für ihr soziales Engameng für Kinder und Jugendliche.
    Das ist im Prinzip das gleiche als wenn man eien Nazi, sagen wir KZarzt, für seine Medizinischen Leistungen auszeichnet.

    Da es uns nie um Rache ging, wäre dieses Thema nie so öffentlich geworden, wenn nicht immer wieder seitens Haide Hamann versucht worden wäre, uns zum Schweigen zu bringen, auch dieser von ihr angestrebte Prozess hat nur diesen Grund.

    Wir werden nie wieder schweigen, und wenn jemand uns den Mund zu hält, dann werden wir sehr viel Lauter schreinen.

    Venceremos, wir werden siegen, wir werden nie wieder die Opferrolle einnehmen.
    Andreas

    Andreas

  4. Danke!
    Toll dass ihr den Mut und die Stärke habt!

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