Bei euch ist Frühling?! Na dann, höchste Zeit fürs Hambi Skillsharing Camp: Kommt vorbei!

Skillshare 2019.1 – Timetable

Hier der vorläufige Timetable für das Skillsharingcamp. Der ist so längst nicht endgültig. Das Skillsharingcamp lebt von der Beteiligung vieler. Wenn du etwas kannst was du anderen gerne beibringen möchtest oder gerne über ein bestimmtes Thema reden würdest… dann schreib einfach an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net (PGP-Schlüssel) was und wann du anbieten möchtest. Alle Workshops und Veranstaltungen finden auf der Wiesenbesetzung oder im Wald statt.

Eine kleine Anmerkung noch: die Titel und Beschreibungen kommen von den Referentis. Wir als Orga stehen ausdrücklich NICHT hinter jedem einzelnen Inhalt. Wir sind eine diverse Bewegung und voneinander abweichende Positionen sind selbstverständlich erwünscht.

NICHT erwünscht sind Rassismus, Sexismus, Homophobie, Transfeindlichkeit, andere gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und generell rechte Scheiße.

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Skillsharing-Camp im Hambacher Forst vom 12.04. bis zum 24.04.

Update: Timetable hier

Bald ist es wieder soweit, vom 12.04. bis zum 24.04. ist wieder Skillsharing-Camp im Hambacher Forst. Nachdem das letzte Skillshare ja leider aufgrund der äußeren Umstände nicht so toll war (Kommentar der damaligen Orga: „Es wäre besser gewesen es ausfallen zu lassen als es unbedingt stattfinden lassen zu müssen und dafür faule Kompromisse mit dem Manheim-Camp eingehen zu müssen.“) soll es diesmal wieder ein echtes Hambi-Skillshare, wie wir sie kennen und lieben, werden. Also vergesst das langweilige Leben, mit Hauptinhalten wie Schule, Uni oder Lohnarbeit für zwei Wochen und kommt vorbei für Spaß, Lernen und Vernetzung.

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RWE-Bilanz 2018: Falsch! Drohende Verluste aus dem Tagebau Hambach von bis zu 32,2 Milliarden Euro nicht berücksichtigt!

„Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender der RWE AG, sehr geehrter Herr Schmitz,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes der RWE AG,

die Bilanz und die Gewinnermittlung der RWE AG für 2018 sind unrichtig. Drohende Verluste aus der Verfüllung des sog. Hambach-Sees mit Festmaterial an Stelle von Wasser sind in der Bilanz- und in der Gewinnermittlung nicht gewinnmindernd abgesetzt worden. Die Wiedernutzbarmachung der abgebaggerten Felder und  Wiesen sowie des Hambacher Forstes ist indessen auf der Oberfläche des geplanten Sees nicht möglich, nach dem Bundesberggesetz unzulässig, verboten. Im Schätzungswege wurden die Kosten zur Verfüllung des sog. Hambach-Sees – etwas vereinfachend – mit dem Betrag von insgesamt bis zu rd. 32,2 Milliarden Euro ermittelt, die bislang in der Bilanz und in der Gewinnermittlung der RWE AG für 2018 nicht berücksichtigt wurden, somit zu berichtigen ist.

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RWE hat mit Ihrem gesamten Vermögen für die Verfüllung des Tagebaus Hambach einzustehen!

„05.04.2019

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Laschet, sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender des Gesamtkonzerns RWE AG, sehr geehrter Herr Schmitz,

auch wenn der Gesamtkonzern der RWE AG es gestern nur durch das „Provinzblatt“, der Neuen Grevenbroicher Zeitung (NGZ) hat erklären lassen – die Zeitung mag mir den etwas saloppen Zungenschlag verzeihen -, ist es jetzt auch konzernamtlich:

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Klimawandel gibt es nicht: es gibt eine Klimakatastrophe


Max. Teiln. je Freitag je Land. Klick f. Originalgröße auf Wikipedia

Dass Greta Thunberg die gewonnene Goldene Kamera den Hambis gewidmet hat, ist sehr erfreulich aber nicht sehr erstaunlich. Wir kämpfen ja für das selbe Ziel. Wir wollen aber nicht mitmachen bei einem Starkult, und das liegt auch Greta fern, wie diese Widmung zeigt. Diese Widmung kommt sofort nach einer neuen Repression, angeblich auf Grund von einem umgefallenen Kloeimer („Fäkalienwurf“). Es sind die vielen vielen Menschen, und erfreulich viele davon sind jung, die nicht mehr hinnehmen wollen, wie ihre Zukunft ruiniert wird. Siehe Grafik.
„Wir wollen dass ihr endlich Panik bekommt!“
Die Veranstaltung der Preisverleihung zeigt nicht nur die auch dieses mal beeindruckende Rede von Greta, interessant ist auch die Reaktion des Publikums, als sie den Preis den Hambis widmet. Sie muss ihre Rede unterbrechen wegen donnerndem Applaus. Tja Armin und Herbert und Dirk, das hättet ihr wohl nicht gedacht, als ihr meintet, die Hambis mal eben für eure RWE rauswerfen zu können, oder?

@HambiLluna schrieb
Als Würdigung ihrer Solidarität möchten wir, als #hambacherforst Aktivistis, @GretaThunberg einen Klettergurt schenken. Wir würden uns freuen dich an einem Freitag im Wald begrüßen zu können.

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Gedanken einer Waldbesetzerin zur aktuellen Situation

Disclaimer: Wie schon bei meinem letzten Text handelt es sich hier um eine hoch emotional gefärbte persönliche Perspektive.

2019: Ein schneller Kohleausstieg ist beinahe gesellschaftlicher Konsens. Als Zeitpunkt wird von 2035-2038 geredet. Eine riesige Zivilgesellschaftliche Bewegung sowie NGOs und einige Parteien bezeichnet das (absolut zurecht!) als viel zu spät. Unter dem Label „Fridays for Future“ streiken zehntausende Schüler*innen gegen unverantwortliche Klimapolitik, unter dem selben Label gehen 300.000 auf die Straße. Andere Bewegungen wie „Extinction Rebellion“ schießen aus dem Boden und bringen frische Ideen in den Protest. Beim letzten „Ende Gelände“ waren etwa 5.000 Menschen dazu bereit, für die Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg das Gesetz zu brechen (fünfmal so viele wie beim ersten mal 2015). Das ganze ist eines der am meisten diskutierten politischen Themen.

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Es ist und bleibt derselbe Kampf
Kraehennest Belagerung Nacht

Es ist und bleibt derselbe Kampf

Krähennest Belagerung
Krähennest Belagerung Nacht

Obgleich uns klar ist, dass es jeder Zeit zu einer Polizeiaktion im Wald kommen kann, erschrecken wir am frühen Montagmorgen um sieben Uhr, als wir von den Rufen „Polizei im Wald“ aus dem Schlaf gerissen werden. Auf der alten A4 fahren Polizeiwannen vor, halten an und Cops steigen aus. Schnell bringen wir für uns wichtiges Material in die Schutzumzäunung unter dem Tower, verschließen und verbarrikadieren den Eingang und ziehen die Leiter hoch. Inzwischen ist Krähennest umstellt. Polizeitrupps fotografieren und kartografieren die Lage der Baumhäuser. Sprechchöre werden gerufen. Wir sind angespannt. Ein Radlader fährt in den Wald und transportiert Totholz ab. Anschließend fährt der Fahrer mit aggressiven Gebärden auf den Tower zu, auf dessen Balkon Aktivist*innen die Situation beobachten. Er lässt seinen Greifarm auf die darunter gelegene Spülstation krachen,

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Bäume pflanzen für den Klimaschutz

Wie bereits angekündigt, werden wir dieses Frühjahr wieder Bäume pflanzen, um zerstörte Gebiete im Hambi zu renaturieren.

Am 12.4. um 10.oo Uhr finden wir uns im ehemaligen Lorien ein. Wir freuen uns über viele Menschen, die uns helfen wollen

Die Idee ist mit Setzlingen aus dem Wald die kahlgeschlagten Flächen zu begrünen. Wenn du Bäume/Sträucher mitbringen möchtest, die du im Hambi pflanzen willst: wir freuen uns insbesondere über

Holunder, Weißdorn, Schwarzdorn, Hagebutte, Hartriegel, Birke, Eberesche, Vogelkirsche, Haselstrauch, Stieleiche, Hainbuche, Rotbuche.

Zudem ist es hilfreich extra Schaufeln und Spaten mitzubringen, und da Wasser immer ein Problem ist im Wald, kann es auch nicht schaden noch ein paar extra Liter Wasser dabei zu haben, um die frisch gepflanzten  Bäume gleich ein wenig zu wässern.

 

Wir freuen uns auf euch!

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Unterstützungsaufruf für solidarische Osterdekoration

Der Frühling hält Einzug im Hambacher Forst! Die Schneeglöckchen und Kirschen blühen, das Scharbockskraut eröffnet die essbare-Wildkräuter-Saison und die Bäume pumpen ihre Knospen auf. Das merken auch die Spaziergänger*innen, die immer mehr im Wald unterwegs sind – schön, dass immer weniger Menschen an die Propaganda glauben, dass ein Spaziergang im Wald wegen uns grundsätzlich nicht sicher sei.

Ein Frühlingsbrauch, der eigentlich auch zum Hambacher Forst ganz schön passen könnte, ist der farbenfroh geschmückte Osterbaum, mit dem der bunte Frühling begrüßt wird. Bäume gibt es ja genug, bleibt nur noch die Frage welche Deko. Die Tradition will bunte Eier, aber die sind natürlich nicht vereinbar mit dem im Wald weit verbreiteten Veganismus. Außerdem sind sie so klein, dass sie in einer zwanzig Meter hohen Baumkrone kaum zu erkennen wären. Auch Maibaum-Kreppband wäre ökologisch fragwürdig, weil es bei Wind und Wetter relativ schnell verwittern und den Wald mit Kunstfarbe zumüllen würde.

Was liegt da näher als bunt bemalte Ostereimer statt Ostereier! Sie sind so groß, dass die Farbenpracht weit sichtbar ist. Sie sind so stabil, dass sie mit einem guten Knoten genau so lange an Ort und Stelle bleiben wie sie sollen. Neben dem Deko-Effekt können sie (mit Deckel) auch praktisch zur eichhörnchensicheren Aufbewahrung von allem möglichen genutzt werden. Und sie sind massenhaft als Abfall verfügbar – das heißt, in dem Fall sind sie sogar CO2-neutral!

Deswegen die Bitte: Es wäre total schön wenn Menschen Lust hätten, bei Restaurants in ihrer Umgebung nach leeren Eimern für die Entsorgung zu fragen (oder einfach mal in die Tonne zu schauen; falls ihr Essensreste findet, gerne einfach mit in den Eimer). Gastronomie-Eimer wären am besten, weil die im Gegensatz zu z.B. Farbeimern nicht mit ökologisch fragwürdigen Chemiecocktails verschmutzt sind.

Ob ihr eure Eimer schon zu Hause bemalen wollt oder vielleicht gemeinsam im Wald oder wir uns selber ums bemalen kümmern, oder ob ihr vielleicht lustige Überraschungen reinpacken wollt, ist natürlich Euch überlassen. Genau so, ob ihr die Eimer „pünktlich“ zum Osterfest vorbeibringen wollt, oder später zum nachschmücken… Hauptsache, der Wald wird bunt!

Wir wünschen Euch einen schönen Frühling mit viel Kreativität und wenig Repression!

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