Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Wir brauchen eure Unterstützung! – Offener Brief von Fridays For Future Rojava

fridays for future rojava logoLiebe Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future,

begeistert haben wir die weltweiten Klimaproteste- und streiks im letzten Jahr zunächst verfolgt und dann, seit der Gründung von Fridays For Future Rojava im Mai diesen Jahres, auch an diesen teilgenommen.

Mit Fridays For Future sind weltweit Jugendliche zusammengekommen, mit dem geteilten Verständnis, dass es in dieser Welt, in der die Natur immer weiter zerstört wird, nicht so weiter gehen kann!

Unsere Realität in Rojava, den kurdischen Gebieten Nordsyriens, unterscheidet sich von der Realität vieler anderer Orte, an denen es FFF Ortsgruppen gibt. Seit 2012, beginnend mit der Revolution von Rojava, bauen wir gemeinsam ein alternatives Gesellschaftsmodell auf – basierend auf den drei Grundprinzipien Frauenbefreiung, Ökologie und Radikaler Demokratie. In den letzten 7 Jahren sind überall basisdemokratische, selbstverwaltete und ökologische Projekte entstanden: Nachbarschaftsräte – Frauenhäuser – Bildungsakademien – ein alternatives, freies Schulsystem – Wirtschafts- und Landwirtsschafskooperativen und vieles mehr. Alle Bereiche des Lebens werden von grundauf neu organisiert. Früher wurde alles zentral aus der Hauptstadt Syriens Damaskus geregelt. Jetzt verwalten wir uns selber. In allen entstehenden Strukturen organisieren sich Frauen autonom, um ein Gegenpol zu den Machtstrukturen des Patriarcharts zu setzen.

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Jetzt: Rojava verteidigen!

Gestern, am 9.10. gab es nicht nur einen antisemitschen Terroranschlag in Halle (Sachsen-Anhalt) zu Jom-Kippur, sondern auch den Einmarsch der türkischen Armee nach Rojava. Es begann mit Bombardements und Artilleriebeschuss u.a. auf Kobanê, um 21:30 folgten Bodentruppen.

Der Faschist Erdogan ist angetreten, vor den Augen der Welt einen Völkermord zu begehen und die feministische und ökologische Revolution in Rojava zu beenden. Offiziell geht es ihm um „Lebensraumpolitik“, darum, Platz zu machen für syrische Geflüchtete in der Türkei. Tatsächlich ist klar, dass es gegen das kurdische Projekt des demokratischen Konföderalismus geht, der derzeit vielversprechendste Versuch, eine Gesellschaftsorganisierung von unten aufzubauen. Vielleicht nicht anarchistisch, doch nahe dran.

JETZT ist der Zeitpunkt, die feministische Revolution, die ökologische Revolution, die kurdische Selbstverwaltung zu verteidigen!

Lasst uns Einrichtungen des türkischen Staates, aber auch Kriegstreiber in Deutschland (z.B. Rheinmetall, Heckler&Koch etc.) angreifen. Ob Blockade oder Sabotage – achtet auf eure Genoss*innen – und lasst euch nur erwischen, wenn die Aktionsform darauf angelegt ist 🙂

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Neue Waldbesetzung: Gegen die A49: Der Dannenröder Wald ist besetzt!

UPDATE: Die Deges (die Gesellschaft die die Autobahn bauen will) hat am Freitag angekündigt, die Baumfällarbeiten um ein Jahr aufzuschieben. Die Aktivistis wollen ihre Baumhäuser trotzdem ausbauen und darin überwintern, weil nicht darauf verzichtet wurde, die Autobahn wie geplant zu bauen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Open Street Map

+++  Gefunden auf Indymedia Link +++

Im Dannenröderwald zwischen Dannenrod, Lehrbach und Niederklein am Rande des Vogelsbergkreis (Nähe Marburg, Giessen) wurden Bäume in einem alten, intakten Mischwald besetzt um den Ausbau der A49 zu verhindern! Weitere Infos – siehe Pressemitteilungen unten.

Es sind Menschen in den Bäumen – es gab heute aber auch bereits Polizeikontakt im Wald. Milane und Helikopter kreisen über den Baumwipfeln. Feuersalamander und Menschen bewegen sich an den Wurzeln der Bäume und freuen sich über Unterstützer*innen.

Die Menschen im Wald freuen sich über Support vor Ort und Solidarität! Ein Blog ist unter https://waldstattasphalt.blackblogs.org/ am entstehen.

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Jahresgedächtnis der Eltern von Steffen Meyn

 

1 Jahr – ohne DICH

In liebevoller Erinnerung an unseren
geliebten, wunderbaren Sohn
Steffen Meyn,
die Sonne unseres Lebens.

Geboren am 11. September 1991
Gestorben am 19. September 2018

Unbegreiflich – warum DU, warum so früh, mitten aus dem Leben;
Unerträglich – die Worte: „Nie wieder“;
Unendlich – die Sehnsucht nach DIR;
Unglaublich – schwer das Leben ohne DICH;
Unermesslich – traurig;
Für immer – DEIN Platz in unseren Herzen;
Unauslöslich – die Erinnerung an DICH, jede Minute, jede Stunde, jeder Tag;
Dankbar – für DEINE Lebensfreude und DEIN Lachen, DEINE Liebe, DEINE
Güte und Geduld, DEINE außergewöhnliche Menschlichkeit, DEINE Weisheit.

In ewiger Liebe Mama und Papa

Das Jahrgedächtnis wird am Sonntag, dem 22. September 2019 um 11.15 Uhr
in der katholischen Kirche St. Martin in Langenfeld-Richrath gehalten.

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Offener Brief der Angehörigen von Steffen Meyn – Update der Eltern zum 1. Jahrestag

Wir als Eltern möchten anlässlich des Todestages unseres Sohnes Steffen Meyn, der während der Räumung im Hambacher Forst am 19.09.2018 tödlich verunglückte, nochmals auf unseren offenen Brief vom November 2018 hinweisen. Steffen arbeitete seit längerem als Dokumentarfilmer im Hambacher Forst, um die dortigen Ereignisse im Rahmen seines Medienstudiums festzuhalten. 
Unseren offenen Brief haben wir als Familie an die Staatskanzlei Düsseldorf und an verschiedene Medien gesendet. Er wurde auch vollständig im Internet veröffentlicht.
Die Inhalte unseres Briefes sind hochaktuell, das zeigt sich in den neuesten Entwicklungen der Erkenntnisse der Landespolitik NRW bezüglich der Geschehnisse im Hambacher Wald.
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