R√§umungsdrohung f√ľr die Wiese ab 12.06. Weitere Infos hier

Herbst-Skillshare 2019 – Save the Date und FAQ

Das zweite Skillsharingcamp dieses Jahr wird vom 15.09. bis zum 25.09. stattfinden. Wir sind als Orgateam gerade stark unterbesetzt. Wenn du dich gerade viel im Wald und/oder auf der Wiese aufh√§ltst und dir vorstellen kannst mit zu helfen dann schreib doch an skillsharing.hambacherforst@nullriseup.net. Keine Vorkenntnisse erforderlich ūüėČ

Wir haben aktuell auch noch keine K√ľchen-Crew. Wenn ihr zuf√§llig ein K√ľchenkollektiv seid, dass sich vorstellen kann in dem Zeitraum zu kochen, dann schreibt ebenfalls.

Auch K√ľnstler*innen, Referent*innen und Leute die jetzt schon nachfragen haben k√∂nnen gerne schreiben. Weitere Infos folgen bald ūüôā

FAQ:

Was kostet das ganze?
Uns als organisierende vermutlich einiges. Auch Geld, aber vor allem Energie und Nerven. Aber wir verlangen kein Geld f√ľr die Teilnahme. Niemand soll wegen fehlenden finanziellen Mitteln ausgeschlossen werden.

Muss ich ein Zelt und Schlafsack/Isomatte mitbringen?
Wenn du sowas besitzt w√§re das super weil die Schlafpl√§tze in W√§gen, Baumh√§usern, etc, sehr beschr√§nkt sind. Wenn du aber kein Zelt oder auch keiAnen Schlafsack/Isomatte besitzt ist das auch kein Hinderungsgrund, wir finden sicher eine L√∂sung. Das soll niemand von der Teilnahme abhalten. Und wenn du willst kannst du ja zum Ladendiebstahlworkshop kommen und lernen wie du dir in Zukunft selber Zelt und Schlafsack vom Outdoorladen deines Vertrauens organisierst ūüėČ

Wird das Skillshare auf dem sogenannten Hambi-Camp stattfinden?
Nein. Das Skillshare wird wie seit vielen Jahren jedes halbe Jahr, von lediglich einer Ausnahme abgesehen, hauptsächlich auf dem Wiesencamp stattfinden, einige Workshops aber auch im Wald.

Ist es sinnvoll das ganze parallel zum Klimastreik zu machen?
Absolut. Es spricht absolut nichts dagegen direkt vom Skillshare aus Aktionen zu starten die sich auf den Streik beziehen. Sinnvoll blockierbare und/oder angreifbare Ziele gibt es in der n√§heren Umgebung mehr als genug. Der 20.05. wird als globaler Klimastreiktag daf√ľr freigehalten.

Ich habe keine Ferien bekommen oder mein Arbeitgeber gibt mir keinen Urlaub, was soll ich tun?
Naja, ob dir Lohnarbeit/Schule/Studium oder ein mega spa√üiges, lehrreiches und politisch wirksames Camp wichtiger ist kannst nur du entscheiden. Aber es sei darauf hingewiesen das ab dem 20. auch weltweiter Klimastreik angek√ľndigt ist, dabei wird dazu aufgerufen Schule und Arbeit fernzubleiben. Das l√§sst sich prima mit dem Skillshare kombinieren.

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Osterholz Wald Besetzt!

Wuppertal. Heute am 15.08.2019 haben wir den Osterholz Wald besetzt. Die Firma Oetelshofen m√∂chte noch dieses Jahr anfangen 5 Hektar Wald zu vernichten. Neben ca. 140 Jahre alten Buchen leben viele Tierarten im Osterholz. Darunter unter Anderem den unter Strengen schutz stehenden Feuersalamander und weitere unter schutz stehende Arten. Der Wald soll nicht etwa f√ľr den Abbau ihres schmutzigen Kalks weichen, sondern f√ľr ihre M√ľlldeponie.

Der gr√∂√üte Regenwald der Welt wird von Bolsonaro (einen ultra rechten) weiterhin abgeholzt, um unseren Fleisch- und Sojakonsum zu gew√§hrleisten und sogar √ľber das Mercosur Abkommen auszuweiten. Ob Amazonas, Osterholz oder der Hambacher Wald, immer wieder m√ľssen W√§lder F√ľr die Profitlogik von Firmen und Konzernen weichen. Im Osterholz Wald soll gerodet werden, weil es laut dem Kalkstein Betrieb Oetelshofen zu teuer ist ihren M√ľll an einem anderen Ort zu lagern.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Natur immer wieder den K√ľrzeren zieht. Firmen missbrauchen bei diesem perfiden spiel die Abeitnehmer*innen, die bei ihnen angestellt sind als Schachfiguren. Unsere Wirtschaftsordnung dr√§ngt die Arbeitnehmer*innen in eine Abh√§ngigkeit ,in dem sie auf ihre Jobs¬† angewiesen sind, weil sie z.B Rechnungen zahlen m√ľssen. √úberall, wo Mensch hinguckt, trifft sie auf Werbung. Ob im Fernsehen, auf Werbetafeln, in¬† Zeitungen oder auf Webseiten, √ľberall werden sie animiert das neuste, sch√∂nste und schnellste zu kaufen, um einen gesellschaftlichen Schein zu waren, welchen sie sicht oft nicht leisten k√∂nnen. Die Folge ist verschuldung, welche sie in eine noch st√§rkere Abh√§ngigkeit treibt.¬† Auch Oetelshofen spielt ihre Arbeitnehmer*innen gegen Naturschutz aus.

Diese Art von Wirtschaftsordnung und ihr Konkurenzprinzip ist auch eine der Ursachen f√ľr eine ma√ülose √úberproduktion. Einer der Folgen ist wiederum unsere heutige wegwerfgesellschaft. Die dabei einhergehende Ausbeutung von Pflanzen, Tieren und Menschen hat uns in die situation gebracht in der wir uns heute befinden. Wir Zerst√∂ren mit diesem System unsere Lebensgrundlage.

Viele Menschen m√∂gen eine Waldbesetzung f√ľr eine radikale Aktion halten, doch in Anbetracht der Tatsache, das der Klimawandel immer weiter voranschreitet und Politiker*innen nicht handeln, sehen wir uns gen√∂tigt diese Aktion durchzuf√ľhren. In den letzten Wochen wurden immer wieder stimmen aus CDU und SPD laut, die sagen, dass Klimaschutz nicht zuviel kosten darf und schon gar nicht auf kosten der Wirtschaft gehen soll. Dies hei√üt nichts anderes als dass bis auf kleinere ‚Äúkorrekturen‚ÄĚ nichts vom Klimakabinett zu erwarten ist. Aus diesem Grund k√∂nnen wirklich Ver√§nderungen nur von den Menschen selbst kommen.

Deshalb werden wir f√ľr den Osterholz k√§mpfen, denn: Jeder Baum Z√§hlt!

Wir sind bereit den Wald freiwillig zu verlassen, wenn von einer Rodung abgesehen wird.

Solidarische Gr√ľ√üe schicken wir zu dem Hambacher Wald, alle D√∂rfer bleiben, keinen Heckter mehr und an alle Menschen, die dem Klimawandel den Kampf angesagt haben und sich aktiv gegen die Zerst√∂rung unserer Natur einsetzen

Jeder Baum Zählt, August 2019.

Gefunden auf de.Indymedia.org

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Nur der Mond schaut zu?

Der HambiEA empfiehlt folgenden Text des abc s√ľdwest:

Drohneneinsätze gegen Widerständige РInformationen und Call for texts

Dass bei linken Aktionen wie Demos oder R√§umungen von Blockaden und Besetzungen auf viele Weisen versucht wird, die Teilnehmenden z.B. mit gro√üen Polizeiaufgeboten, Zivibullen, Wasserwerfern oder Kameras zu drangsalieren, √ľberwachen und unterlaufen, ist leider nichts Neues.

Auch Helikopter sind f√ľr die Polizei eine hilfreiche M√∂glichkeit, sich √úbersicht √ľber gro√üe Menschenmengen und Gel√§nde zu verschaffen und Menschen zu verfolgen. Helikopter sind aber gro√ü, teuer in Anschaffung und Wartung, laut und im Einsatz extrem kostspielig (durchschnittlich bei ca. 5.000‚ā¨ pro Einsatzstunde1). So ist es f√ľr die Polizei ein logischer Schritt, die bereits heute vielseitigen technischen F√§higkeiten von Drohnen, eigenst√§ndig fliegenden oder ferngesteuerten Luftfahrzeugens ohne Personenbesatzung, zu nutzen. Diese sind nicht nur billiger, mobiler und unauff√§lliger, sie bringen auch komplett neue technische M√∂glichkeiten mit sich.

In den vergangenen Jahren konnten mehrere Einsätze von Drohnen gegen linke Veranstaltungen und Projekte dokumentiert werden, die sich immer mehr häufen:

  • G20 Gipfel in Hamburg Juli 20172
  • Antifa Demo Sindelfingen (BW) Fr√ľhjahr 20183
  • Demonstration Junge Alternative und Gegendemo Stuttgart-Feuerbach 12. Mai 2018:
  • „Am 12. Mai 2018 war [‚Ķ] ein ULS des Polizeipr√§sidiums [im] Einsatz anl√§sslich einer Kundgebung in Stuttgart- Feuerbach zur Unterst√ľtzung des Raumschutzes eingesetzt.“4
  • Hambacher Forst Silvester 20185
  • Hausbesetzung Klarastr. 17 Anfang M√§rz und R√§umung Mozartstr. 3 in Freiburg am 07.03.20196
  • Auch z.B. in der Schweiz schon seit Jahren im Einsatz, vor gut f√ľnf Jahren schon bei 1. Mai Demo in Z√ľrich7

Die Polizeien in Deutschland haben schon seit längerem Drohnen im Einsatz8 und seit 2015, spätestens 2017 nach G20 bundesweit begonnen, flächendeckend Drohnen einzukaufen und einsatzbereit zu machen. Dazu exemplarisch einige Presseberichte und parlamentarische Dokumente:

1) Baden-W√ľrttemberg April 20189:

„Die baden-w√ľrttembergische Polizei testet seit April den Einsatz von Drohnen. Bis Ende Mai seien die Ger√§te 13 Mal genutzt worden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums in Stuttgart auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. […] Die Drohnen w√ľrden etwa zur Beobachtung von Fu√üballspielen und Kundgebungen, bei Verkehrsunf√§llen und der Suche nach Menschen genutzt.“

2) Bayern 201710:

‚ÄěSeit 2015 verf√ľgt die Bayerische Polizei √ľber unterschiedliche ‚Multicoptersysteme‘. Sie wurden zum Teil bereits beim G7-Gipfel in Elmau vorgehalten. Derzeit setzt bereits das Bayerische Landeskriminalamt erfolgreich auf Drohnen, beispielsweise zur Ortung von Handysignalen bei der Vermisstensuche. Zudem verf√ľgen die Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei zur Einsatzunterst√ľtzung √ľber ein ‚Multicoptersystem‘ mit installierter Kameratechnik.“

3) Baden-W√ľrttemberg11:

„Wann immer die Flugger√§te zuletzt im Einsatz waren, wurden sie von speziell ausgebildeten Beamten des Polizeipr√§sidiums Einsatz gesteuert. Sie begannen im Jahr 2017 mit den ersten Testfl√ľgen. Seit Mitte April 2018 unterst√ľtzen die sogenannten Luftfahrzeugfernf√ľhrer mit ihren Drohnen ihre Kollegen am Boden auch bei den kniffligeren Einsatzlagen, etwa bei parallel stattfindenden Demos. Landesweit gab es laut Innenministerium im vergangenen Jahr fast 100 Drohneneins√§tze der Polizei. Die Erprobungsphase endet voraussichtlich im Sommer dieses Jahres. Bis dahin sollen neben dem Polizeipr√§sidium Einsatz nun auch die Polizeipr√§sidien Stuttgart, Aalen und Freiburg Erfahrungen sammeln. Seit Dezember 2018 haben sie eigene Ger√§te und Drohnenspezialisten unter den Kollegen.“

4) Saarbr√ľcken Mai 201912:

‚ÄěAm 16. Mai f√ľhrte die Bundespolizeiinspektion […] eine weitr√§umige Fahndung im Grenzraum zu Frankreich und Luxemburg durch, wobei der Schwerpunkt auf der Bek√§mpfung der Schleusungskriminalit√§t, insbesondere der Schleusung mit Lastkraftwagen lag. Hierbei setzte die Bundespolizei erstmals auch eine Drohne ein, um fr√ľhzeitig Ausweichbewegungen aufzukl√§ren, das Wegwerfen von Ausweisdokumenten vor der Kontrollstelle fr√ľhzeitig zu erkennen und Lastkraftwagen auch rasch von oben kontrollieren zu k√∂nnen.‚Äú

Die Bundeswehr besitzt bereits seit einiger Zeit ein gr√∂√üeres Arsenal an Drohnen und setzt diese auch ein. Auch wenn der Einsatz der Bundeswehr im Inneren zum Gl√ľck bislang eher eine Randerscheinung ist, k√∂nnen wir uns darauf nicht verlassen. Vorkommnisse wie der Einsatz von Tornado-Kampfflugzeugen zur √úberwachung und Einsch√ľchterung des G8-Protestcamps in Heiligendamm 200713 haben gezeigt, dass wir damit rechnen m√ľssen, dass die dem Milit√§r zur Verf√ľgung stehenden Mittel auch gegen uns verwendet werden.

Laut einer uns vorliegenden Antwort der Bundesministerin der Verteidigung auf eine Kleine Anfrage im Deutschen Bundestag vom 18. bzw. 20. Februar 2019 auf eine parlamentarische Anfrage verf√ľgt die Bundeswehr derzeit √ľber mehr als 350 Drohnen, die in Gr√∂√üe von handtellergro√ü bis Flugzeuggr√∂√üe reichen. Diese Drohnen sind √ľber ganz Deutschland verteilt stationiert (und an einigen St√ľtzpunkten im Ausland).

Mit Drohnen stehen der Polizei neue M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung, um, kaum sicht- und h√∂rbar, Strukturen und Bewegungen im Gel√§nde und bedingt auch in St√§dten zu beobachten und dokumentieren. Drohnen bieten eine viel fl√§chendeckendere und h√§ufiger anwendbare √úberwachungsm√∂glichkeit als Helikopter, da sie im Gegensatz zu Helikoptern deutlich billiger sind und in viel gr√∂√üerer Zahl angeschafft und betrieben werden k√∂nnen. Technische M√∂glichkeiten zur Verfolgung bei Nacht sind weiter ausgebaut und sie bieten in Kombination mit intelligenter Video√ľberwachung, wie sie derzeit unter anderem am Berliner S√ľdkreuz und in der Mannheimer Innenstadt getestet werden, die potenzielle M√∂glichkeit automatisierter Erkennung „abweichenden“ Verhaltens oder die Verfolgung einzelner Menschen anhand biometrischer Erkennungsmuster.

Während häufige oder langwierige Helikoptereinsätze zu viel Unmut bei den Anwohner_innen der Betroffenen Gegenden sorgen, wie in letzter Zeit im Berliner Nordkiez oder im Leipziger Connewitz, können Observationen mit Drohnen praktisch unbemerkt und ohne Beschwerden der Nachbar_innen stattfinden.

Im Kontext zunehmender Aufr√ľstung, Militarisierung und Befugniserweiterungen im Rahmen der autorit√§ren Offensive z.B. durch die neuen Polizeigesetze braucht es dringend eine Auseinandersetzung mit dem Thema. Wenn die Polizei aufr√ľstet und zunehmend Mittel zur Verf√ľgung hat, gegen die wir bislang keine Verteidigungsstrategien entwickelt haben, bringt dies enorme Vorteile f√ľr unsere Verfolger_innen mit sich. Das k√∂nnen wir uns schlicht nicht leisten. Wo vielleicht andere oder zus√§tzliche Ma√ünahmen zu Vermummung und Wechselkleidung gefragt sind, sowie Strategien zum Umgang mit gezielter Verfolgung (biometrische Daten k√∂nnen auch bei Vermummten erhebbar sein) und W√§rmekameras, m√ľssen Strategien zu Selbstschutz und Sicherheit angepasst werden.

Wir, einige Menschen involviert in antiautorit√§ren K√§mpfen, m√∂chten uns mit dem Thema intensiver besch√§ftigen und eine Brosch√ľre erarbeiten, die Informationen bietet und Bezugsgruppen helfen soll, sich auf Aktionen mit (m√∂glichen) Drohneneins√§tzen vorzubereiten. Wir fragen uns: Wie kann sich auf den Einsatz von Drohnen bei politischen (Gro√ü-) Veranstaltungen vorbereitet und wie Drohnen erkannt werden? Wie k√∂nnen wir uns sch√ľtzen und Drohnen(infrastruktur) angreifen?

Wenn ihr von Drohnen-Eins√§tzen erfahren, eigene Strategien zum Umgang entwickelt habt oder gute Literatur zum Thema kennt, schreibt uns verschl√ľsselt und anonym unter abcsuedwest@nullriseup.net.

Insbesondere w√ľrden uns interessieren:

  • Technische M√∂glichkeiten der Drohnen√ľberwachung,
  • Ausr√ľstung verschiedener Stellen/L√§nder,
  • Erfahrungen mit bisherigen Eins√§tzen,
  • Theoretische Einbettung in √úberwachungskritik und unsere Verteidigung gegen den technologischen Angriff,
  • Umg√§nge mit und Bek√§mpfung von Drohnen,

Wenn der Staat uns beobachtet, stechen wir ihm die Augen aus!

ABC S√ľdwest ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† abcsuedwest.noblogs.org

1[Jeweils empfiehlt sich, die Links im Artikel mit dem Tor Browser aufzurufen] Siehe exemplarisch https://www.rechnungshof.baden-wuerttemberg.de/de/veroeffentlichungen/denkschriften/254912/254957.html und https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/einsatzkosten-fuer-hubschrauber-gestiegen-100.html
2https://netzpolitik.org/2017/drohnen-und-drohnenabwehr-beim-g20-gipfel/
3https://abcsuedwest.noblogs.org/de/post/2018/06/12/chronik-der-repression-und-solidaritaet/
4Kleine Anfrage BW Drohnen der Polizei: https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4128_D.pdf
5https://de.indymedia.org/node/34392
6ebd.
7siehe AntiRep Bern (2014): In Bewegung, Unrast Verlag
8https://www.imi-online.de/2015/07/24/ueberblick-drohnen-im-polizeieinsatz-in-deutschland/
9https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article178103004/Polizei-testet-Einsatz-von-Drohnen.html, siehe auch https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4433_D.pdf
10http://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2017/171120drohnen/
11https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pilotbetrieb-laeuft-bislang-erfolgreich-polizei-im-land-setzt-verstaerkt-auf-drohnen.1a6e0305-80ce-43da-8fcd-41a38d158637.html
12http://lokalo.de/artikel/173467/kampf-gegen-schleuser-bundespolizei-setzt-erstmals-drohne-bei-kontrollen-ein/
13https://taz.de/Kampffliegereinsatz-in-Heiligendamm/!5455805/

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„√ĖKOTERRORISTIN“ ein Buch braucht Unterst√ľtzung!

„√Ėkoterroristin“ ist kein trockenes √Ėko-Sachbuch, sondern ein richtiger Jugendroman √ľber Klimawandel, Aktivismus und Freundschaft.
Worum geht es in dem Projekt?

Mika ist eine ganz normale SiebzehnjaŐąhrige: Sie hasst Schule, mag Mangoeis und will den Kapitalismus stuŐąrzen.
Als die Polizei faŐąlschlicherweise eine Hausdurchsuchung bei ihr macht, weil sie verdaŐąchtigt wird, Maschinen der Firma Kerogreen sabotiert zu haben, platzt Mika der Kragen: Der Energiekonzern hat eine Genehmigung erlangt, in der N√§he der Stadt nach Schiefergas zu bohren und schreckt dabei vor keiner UmweltzerstoŐąrung zuruŐąck. Zusammen mit ihren Freundinnen Nova und Sana nimmt Mika den Kampf gegen die Klimakrise auf, und das Trio heckt kreative Aktionen aus, um den Industriegiganten in die Enge zu treiben.
Und dann ist da auch noch Aaron, mit dem Mika sich stundenlang uŐąber Anarchie unterhalten kann, und ein Sommer, der nach Revolution schmeckt.

Wenn ihr mehr √ľber das Buch und wie Ihr es unterst√ľtzen k√∂nnt wissen wollt, dan Klickt einfach hier! ¬†
Der Twitter und News √ľber das Buch von der Autor*inn: @WinterRonan

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Einige Erinnerungen und Gedanken: Wald, Macht & Ausschl√ľsse

Zwei Jahre sp√§ter finde ich eine eigene Stimme, verstehe die Wichtigkeit, davon zu sprechen was passiert ist. Ich versuche Muster aufzuzeigen: Diese Machtpositionen sind in vielen Formen in der Bewegung wiederzufinden. Mit einer gesch√§rften Wahrnehmung daf√ľr k√∂nnen sie gesehen, offengelegt, kritisiert und √ľberwunden werden.

Ich war unerfahren. 2Xj√§hrig aus einer beh√ľtetten Familie. Als Autist*in war mir von klein auf ungesprochen verst√§ndlich gewesen, dass ich nicht zu dieser Welt passt‚ÄĒ nein, diese Welt einfach falsch ist. Unterschiedlich Subkulturen habe ich durchwachsen, ihre H√§ute angenommen und wieder abgestriffen, Immer auf der Suche nach Verst√§ndniss und Verstehen, so vieles was ich jetzt benennen kann, was ich bestimmen kann, war fr√ľher nur ein unklares Sehnen gewessen. Ein Wissen aus der Tiefe meines Seins, das etwas Anderes m√∂glich sein muss, vielleicht sogar irgendwo Realit√§t ist, nicht nur in meiner Fantasie.

2015 kam ich das erste mal in den Wald. Noch nie hat mich ein Ort gleichzeitig so fasziniert und abgeschreckt. Ich wei√ü noch genau, wie mich ein Mensch in einer Septembernacht an der Autobahnabfahrt rauslie√ü. Im Dunkeln lief ich der Karte hinterher, die ich auf ein zerknittertes St√ľck Papier gemalt hatte.
Die Nacht schien dunkler zu sein als sonst, ich schwamm ruhig durch sie hindurch, bis ein Klingeln mich aus dem Moment holte. Ein vermummter Mensch auf Fahrrad hielt an, bot an mich zur Wiese mitzunehmen. Ich setze mich auf den Gepäckträger, war mir unsicher, ob es ok sei, sich an der Person festzuhalten, und schwankte dann lieber etwas mehr hin und her.

Sie setzte mich auf der Wiese ab und

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Bure : Der Lejuc-Wald ist wiederbesetzt!

Den folgenden Text wurde auf bureburebure.info gefunden. Also hin da wer kann und will!
Es gibt auch eine deutsche Version, mit Hintergrundwissenswertem aber bisher ohne Aktualitäten

UPDATE 20 Juli:
Die Besetzung wurde geräumt. Insgesamt haben wir seit Beginn der Wiederbesetzung und der Räumung 17 Festnahmen gezählt:

  • 8 Personen bei Ausweiskontrollen, alle sind frei
  • 8 Personen in Haft, alle sind wieder frei
  • Eine Person, die sich unter richterlicher Aufsicht mit Gebietsverbot befand, wurde festgenommen und wegen Versto√ües gegen die richterliche Aufsicht f√ľr vier Monate ins Gef√§ngnis gesteckt
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Es braucht eure Unterst√ľtzung!

Dieser Aufruf von Aktivist*innen aus der Schweiz erreichte uns per Mail:

Es braucht eure Unterst√ľtzung!

Am vergangenen Montag, 8. Juli, haben wir mit mehreren hundert mutigen Aktivist*innen eine bunte und gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams durchgef√ľhrt. Um auf die umweltzerst√∂rerische Investitionspolitik der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse aufmerksam zu machen, wurden w√§hrend mehreren Stunden die Eing√§nge der beiden Bankengeb√§ude in Basel bzw. Z√ľrich blockiert. Die Polizei hat die Blockaden in Basel und Z√ľrich teilweise √§usserst gewaltsam ger√§umt. Dutzende Aktivist*innen wurden w√§hrend zwei Tagen inhaftiert.

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Is Hambi a threat again? R√ľckblick auf einen militanten Jahreswechsel

Dieser Text wurde auf de.indymedia.org gefunden.

Seit der kl√§glich gescheiterten R√§umung der Polizei mit tausenden von Cops im September 2018 ist viel passiert rund um den Hambacher Wald. Die Baumhaussiedlungen wurden wieder aufgebaut, Kohlebagger blockiert, H√§user in Manheim und Morschenich (D√∂rfer die abgerissen werden sollen f√ľr die Kohle) besetzt, in s√§mtlichen Medien dar√ľber berichtet und auch so manch eine Sabotageaktion durchgef√ľhrt. Es wurden viele Grundsatzdebatten innerhalb und au√üerhalb des Projektes gef√ľhrt. Und die Frage um Deutungshoheit √ľber das Projekt war ein zentraler Punkt im Herbst 2018. Mit dem Text wollen wir einen kleinen √úberblick √ľber militante Aktionen rund um den Hambi geben, da diese oft kaum √Ėffentlichkeit bekommen und von vielen im Herbst als Aktionen von Provokateur*innen abgetan wurden. Doch auch militante Taktiken sind seit Jahren ein Teil des Kampfes gegen den Hambacher Tagebau und die Klimakatastrophe. Um darauf hinzuweisen und zu zeigen, dass es in diesem Kontext viele militante Aktionen gibt, wie die Polizei dagegen vorgeht und wie es vielleicht weitergehen kann, haben wir diesen Text geschrieben.

 

 

 

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Generalvollmacht f√ľr den Konzern!

‚ÄěF√ľr Hambach werden wir eine komplett neue Braunkohlenplanung machen,
damit könnte der Wald dauerhaft erhalten werden“ …

‚Ķ so ‚Äěk√ľrzlich‚Äú der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Rolf Martin Schmitz, gem√§√ü K√∂lner Stadt-Anzeiger, Rhein-Erft, Seite 32, letzte Spalte, letzter Absatz: ‚ÄěBagger kommen dem Wald n√§her‚Äú.

Was bedeutet das im Einzelnen?

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Aufruf einiger Waldbesetzis anl√§sslich der gestrigen Ank√ľndigung RWEs im Hambi B√§ume f√§llen zu wollen

Gefunden auf Indymedia:

RWE verk√ľndete gestern via Pressemitteilung im gewohnt selbstsicheren Stil, B√§ume, welche ‚Äědurch die Trockenheit des vergangenen Sommers sowie durch Sch√§dlingsbefall abgestorben oder unheilbar gesch√§digt‚Äú seien, ‚Äězeitnah‚Äú f√§llen zu wollen. Betroffen w√§ren 9 verschiedene, nicht n√§her definierte, Stellen im besetzten Teil des Waldes, im Merzenicher Erbwald n√§he Morschenich, in Waldst√ľcken nahe der Hambachbahn sowie im Tagebaugel√§nde.

Auch wenn wir nichts gegen ab und zu auf die Schienen fallende B√§ume haben, werden wir uns im Folgenden auf die √∂kologisch wertvolleren zusammenh√§ngenden Waldst√ľcke im besetzten Teil des Waldes sowie im Merzenicher Erbwald beziehen.

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