Skillshare im Treburer Wald

Die Besetzer_innen aus der Treburer Wald Besetzung richten diese Jahr das zweite mal ein Skillsharing camp aus!

Zweites Skillsharing 03.–08.10.18

Das zweite Skillsharing  im Treburer Wald findet vom  3.–8.10. zu Beginn der Rodungssaison statt. Haltet euch den Termin frei oder kommt schon jetzt in TreburBleibt vorbei!

Bald werden mehr Infos folgen…

Du hast jetzt schon Bock zum Beispiel einen Workshop zu machen? Dann schreib uns gern 🙂

More info coming soon…

You’d like to offer a workshop? Contact us 🙂

 

Polizeieinsatz in der Werkstatt für Alternativen und Aktionen

Die Werkstatt für Aktionen und Alternativen (WAA) in Düren Gürzenich ist fester Bestandteil des Klimawiederstandes im Rheinland. In der Nach vom 16 auf den 17 August 2018 kam es in der WAA zu einem Polizeieinsatz. 6 Bullen verschafften sich mit gezogenem Pfefferspray Zugang zum Grundstück Kallsgasse 20. Zwei 500ml Pfefferspraydosen hielten sie während des gesamten Einsatzes in der Hand unmittelbar einsatzbereit. Konfliktgegenstand des Einsatzes war ein Lagerfeuer und eine möglicherweise daraus hervorgehende Brandgefahr. Die AktivistIx hielten ausreichend Löschmittel bereit, das Feuer in Sekundenschnelle auf einen Schwelbrand zu reduzieren.
Nach bereitwilliger Löschung des Feuers bestanden die PolizistIx trozt entgegenkommender kooperationsbereitschaft dennoch darauf, bis zur vollständigen Löschung des übrigen schwelbrandes die Löscharbeiten zu beaufsichtigen.
Trotz der Drohung eines PolizistIx, einen Besucher des Vereinsheimes „in die Fresse [zu] schlagen“, haben die Anwesenden die Situation frei von körperlicher Gewalt klären können. Anlass für die Gewaltankündigung war, dass ein BesucherIx in einer offensitlich parodischen gemeinten Fragestellung gefragt hatte, ob die Polizisten, wenn sie denn gingen sich ganz auflösen oder lediglich hier weg seien würden. Dem Autor dieses Textes drängt sich der Eindruck auf, dass die Polzisten sich fest vorgenommen hatten, die Situation nicht ohne Gewaltanwendung zu klären, was aufgrund der anbiedernden Kooperationsbereitschaft der Aktivisten jedoch nicht gelang.
Der Versuch eines anwesenden Journalisten, die Situation fotografisch zu dokumentieren wurde durch die Polizei körperlich verhindert.
(EE)

Pressemitteilung für die Aktion „Ein Baumhaus für alle- ein Wald für die Zukunft“ am Sonntag

Aktuellen Informationen zu Folge planen RWE, das Innenministerium und die Polizei die Waldbesetzung noch vor Beginn der Rodungssaison zu räumen. Eine Räumung ist gleichbedeutend mit einer Rodung, da dafür große Teile des Waldes gerodet werden und somit das komplexe Ökosystem des natürlich gewachsenen Waldes unwiderruflich zerstört wird. Die über 40 Baumhäuser, die Aktivist*innen gebaut haben, um mit ihren Körpern zu verhindern, dass die Bäume den Kettensägen zum Opfer fallen, sollen geräumt werden, um die umweltschädliche Braunkohle zu fördern, die unter dem 12.000 Jahre alten Wald liegt.

Aktivst*innen aus der Besetzung setzen nun gemeinsam mit Anwohner*innen, Waldspaziergänger*innen, und dem Klimacamp ein Zeichen gegen die geplante illegale frühzeitige Rodung. Am Sonntag den 19.08. findet der 52. Waldspaziergang statt, auf dem die Solidarität mit der Besetzung und die Empörung über die verfrühte Rodung in einer besonderen Aktion Ausdruck finden wird. Auf dem Klimacamp wird ein Baumhaus gebaut, von einem Traktor wird es in den Wald gebracht und dort mit der geeinten Kraft der Besucher*innen des Waldspaziergangs in die Baumkronen gezogen und befestigt.

Denn während die Hitzewelle, die auch Bäuer*innen der Region stark getroffen hat, gerade erst überstanden zu sein scheint, soll nun ein weiteres Waldstück der Braunkohle weichen. Braunkohleverstromung ist extrem klimaschädlich und gilt außerdem als ineffizient. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist gegen die Verbrennung von Braunkohle.

Deshalb ginge auch darum, ein Zeichen für „echte Mitbestimmung“ und einen „nicht profitorientierten Umgang mit Ressourcen“ zu finden, so eine Anwohnerin. „Wir dachten die Kohlekommission würde vielleicht etwas ändern. Dass ich jetzt sehe, dass noch während die Kommission tagt unwiderruflicher Schaden an Natur und Klima verursacht wird, lässt mich daran zweifeln, ob innerhalb des kapitalistischen Systems eine nachhaltige Politik möglich ist.“

Die Kommission für Strukturwandel, Wachstum und Beschäftigung, gemeinhin als „Kohlekommission“ bekannt, soll bis Ende des Jahres eine unverbindliche Empfehlung zur Zukunft der Braunkohleförderung ausarbeiten und diesen dann der Regierung vorlegen. Kritiker*innen bemängeln, dass keine Vertreter*innen der besonders vom Klimawandel betroffenen Menschen aus dem globalen Süden Teil der Kommission seien. Dies und die Rodung des Hambacher Forstes noch während der Vogelschutzsaison und vor der Veröffentlichung der Empfehlung der Kohlekommission, zeige, dass es der Politik nicht um Klimagerechtigkeit gehe.

Die Besetzer*innen im Hambacher Forst bereiten sich darauf vor die Rodung zu verhindern. „Wir werden gemeinsam die Rodung verhindern. Wir sind viele und unser Protest ist bunt und vielfältig.“, so Jelka, eine Aktivistin aus dem Hambacher Forst. „Die Wälder sind die Lungen unserer Erde und ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf uns alle. Wenn der erste Baum fällt, werden deswegen viele von den Menschen, die am Sonntag mit uns ein Baumhaus bauen und alle, für die das Baumhaus symbolisch steht, wiederkommen und für unsere Zukunft einstehen.“

Alle Menschen sind am Sonntag und auch sonst immer herzlich eingeladen den Wald zu besuchen.

Pressevertreter*innen können schon Morgens den Transport des Baumhauses vom Klimacamp und dann um 12:30 das Anbringen des Baumhauses in der Waldbesetzung begleiten. Anfragen dafür bitte an: hambacherforst@nullriseup.net und unter 015215145375

#HambiBleibt #SonstKommIch

Einige Aktive aus dem Wald

Was brauche ich, um mich der Besetzung anzuschließen?

Wie ihr wahrscheinlich schon wisst bereiten wir uns auf die Räumung vor.
Und wenn du jetzt denkst: „Klar! ich komme vorbei!“ findest du noch mal hier die Packliste für das, was du brauchst.
Packliste

Um uns Arbeit abzunehmen, wäre es cool wenn ihr eures eigenes Eviction Essen ( am besten Vegan )  und Wasser mit nehmen könnt, für den Fall, dass geräumt wird und ihr ein paar Tage im Baumhaus bleiben müsst.

Hier bei gebt es ungefähr die Umrechnung:

4L Wasser/ Pro Kopf pro Tag
Gut halt- und lagerbares Essen für 3 Mahlzeiten am Tag
( z.B. Müsli, Hafermilch, Nudeln, Reis, Essen in Dosen, Schokolade;))
-Plant am Besten das Essen für ungefähr 2 -3 Tage ein.

– Und wenn ihr ganz tipi topi darbeisein wollt auch euer eigenes Geschirr 🙂

Damit wärt ihr uns eine super Unterstützung, aber wenn ihr finanziell nicht so auf den Beinen steht, dann seid ihr natürlich auch ohne eigenes Eviction Essen willkommen.

Wir sehen uns auf den Bäumen! Hambacher Forst bleibt!

Weiter Informationen zu der Anreise:
Anreise

 

 

 

Aufruf zu dezentralen Aktionen am und um Tag X

Der Hambacher Wald hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem Symbol des Widerstands gegen die kapitalistische Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt entwickelt. Seit 2012 ist der „Hambacher Forst“ von Aktivist*innen aus der ganzen Welt besetzt die gegen die Zerstörung des 12.000 Jahre alten Waldes kämpfen.

Die nächste Rodungssaison rückt immer näher – von Anfang Oktober bis Ende Februar will RWE weiter den uralten Wald vernichten um noch mehr Kohle im Tagebau Hambach zu fördern. Letztes Jahr standen bereits rund 1000 Polizist*innen bereit für die bis jetzt größte Polizeiaktion im Wald. Durch den gerichtlich erwirkten Rodungsstop kam es zum Glück nicht zum Einsatz. Dieses Jahr wird damit gerechnet, dass RWE die Pläne vom letzten Jahr umsetzen wird und mit aller Unterstützung der staatlichen Gewalt nicht nur versuchen wird, die Rodung durchzusetzen, sondern auch die Besetzung komplett zu räumen. Aktuell wird vermutet, dass es zwischen dem 22. 08. und dem 22. 09. zu groß angelegten Räumaktionen im Wald kommen wird.

Die Besetzung im „Hambacher Forst“ ruft dazu auf, am Tag X mit vielfältigen Aktionen die Besetzung zu unterstützen.

Sollte geräumt werden ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen vor Ort sind und egal wie die Besetzung unterstützen. Unter folgenden Link und generell auf dem Blog findet ihr viele Infos, wie ihr aktiv werden könnt.

https://hambacherforst.org/mach-mit/raeumung-tag-x/

Dieser Aufruf richtet sich in erster Linie an euch Menschen, die nicht die Möglichkeit haben am Tag X im und um den Hambi zu supporten aber trotzdem aktiv werden wollen.  Für alle anderen gilt: Auf in den Hambi!

Keine Möglichkeit spontan ins Rheinland zu fahren? Dann mach doch einfach was in deiner Stadt! RWE hat überall in Deutschland Geschäftsstellen oder sonstige Infrastruktur, die sich für Aktionen anbieten.

Warum nicht mal einen Hausbesuch abstatten? Ob ihr einfach nur mit vielen Menschen laut euren Protest vor die Haustür tragt, die Fassaden verschönert, Geschenke da lasst, den Bürobetrieb blockiert… – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Und was geht eigentlich am lokalen Kraftwerk und warum geht da überhaupt was? Muss das so sein?

Solltet ihr klettern können, bieten sich natürlich Kletteraktionen an, die nach Möglichkeit die städtische Infrastruktur blockieren. So viele Klettercops gibt es in Deutschland nicht und wenn sie euch räumen, können sie nicht gleichzeitig im Forst räumen.

Aber auch Spontis, Mahnwachen, Bannerdrops, das Verbreiten von Informationen und was immer euch so einfällt, generieren Aufmerksamkeit und zeigen RWE, dass wir sie nicht einfach so machen lassen und ihre Handlungen nirgendwo unwidersprochen bleiben!

Ob mit Konfetti, D-Lock, Bolzenschneider oder Quietscheente – macht was am besten zu euch passt, Hauptsache ihr werdet aktiv!                                                              Also tragt euch in den SMS-Räumungsverteiler ein, checkt regelmäßig den Hambi-Blog und macht euch bereit!

Räumung und Rodung im Hambacher Forst? Nicht mit uns!

System Change not Climate Change!

 

Gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/23437

Macht euch bereit, Räumung verhindern

MÖGLICHE RÄUMUNG IM HAMBACHER FORST

Wir gehen aktuell davon aus, dass es im Forst zwischen dem 22.08. und dem 22.09. zu großen Räumungen kommen kann, bis hin zu einer Räumung der Besetzung. Die größte Stütze dieser Annahmen sind uns zugespielte Informationen, die sich gezielt auf diesen Zeitraum festlegen.

Was lässt uns so sicher sein?

In den vergangen Wochen kam es immer wieder zu Polizeieinsätzen, bei denen auch Kletterpolizist_innen, Grubenwehr und RWE-Personal anwesend waren. Es wurden Koordinaten gesammelt, Baumhäuser abfotografiert und kartiert, sowie so viele Informationen über die Baumhäuser zusammen getragen wie möglich. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die Polizei und RWE einen Überblick der Lage verschafft um dann zeitnah räumen zu können.

Vergangene Polizeieinsätze:

Montag, 30.Juli: Fototour der Polizei im Forst

Montag, 06.August und
Donnerstag, 09.August:
Polizei im Wald

Auch Montag 13. August, sowie tägliche Polizeipräsens am Bahnhof und Tagebauumfeld mit jeweils mehreren Wannen.

Wir brauchen euch jetzt! Die Zeit läuft gerade gegen uns und wir haben noch viel für eine Verhinderung der Räumungen vorzubereiten. Bereitet euch vor, kommt am besten sobald wie möglich in den Wald und sprecht mit eurer Bezugsgruppe, falls ihr eine habt. Egal ob du dich Räumungen direkt in den Weg stellen willst oder dich lieber auf eine Art beteiligst die dich nicht in Gefahr bringt, jede_r kann auf ihre_seine Art helfen. Ihr könnt uns unterstützen, egal ob ihr nur für ein paar Stunden, einige Tage oder die gesamte Rodungssaison da seid.

Ob friedlich oder militant, wichtig ist der Widerstand.

 

Musik ist gefährlich!

Deutschland – Land der Künste, der Komponisten, Chöre und Orchester? Alles Legende. Musik ist gefährlich. Singen, Gitarre spielen, Trommeln schlagen: Zur falschen Zeit am falschen Ort musiziert, schon geht es für Monate in den Knast.

Im Hambacher Forst, zwischen Aachen und Köln, wo Hunderte Menschen den RWE-Braunkohletaliban trotzen, sollen im März Böller auf Bundespolizisten geflogen sein. Eine junge Frau trommelte dazu. Sie wurde festgenommen, kam in U-Haft, wo sie sich weigerte, ihre Personalien anzugeben. Sie bekam daher den Namen UPIII. UP für „Unbekannte Person“. Am Dienstag ist UPIII verurteilt worden.

Wollte man den Straftatbestand einführen, hieße er wohl „Rhythmische Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“. Strafgesetzbuch Paragraf 129a, irgendwo zwischen Köchelverzeichnis acab-Moll und Hass-Dur. Das Urteil des Amtsgerichts Kerpen: 9 Monate Freiheitsentzug ohne Bewährung. Klare Sache, Landfriedensbruch und Beihilfe zur versuchten gefährlichen Körperverletzung. Die Angeklagte habe selbst nichts geworfen, so ein Gerichtssprecher, aber die böllernden Aktivisten „trommelnd unterstützt“. Die Strafe sei schuldangemessen, solle zudem „generalpräventiven Charakter“ haben, meinte Richter Peter Königsfeld. Nicht dass bald jemand ins Jagdhorn bläst oder mit der Triangel aufwiegelt. Der Name Königsfeld passt – fast. Königsberg hieß die Schießbudenfigur, die als Vorgesetzter Horst Schimanski das Leben schwer machte.

Ebenfalls in dieser Woche waren Beamte erneut zum, wie es heißt, „Aufklärungseinsatz in den Forst gegangen“. Sie wurden von 15 Vermummten mit einem großformatigen Banner umkreist, um sie, so die Polizei, „am Verlassen des Waldes zu hindern“. Mit einem leibhaftigen Stück Stoff! Als Barrikade gegen hochgerüstete Einsatzkräfte. Womöglich hat jemand noch ein fröhlich aufwiegelnd Lied geträllert. Zwei Transparentterroristen wurden vorläufig festgenommen.

Erstaunlicherweise ist im Strafgesetzbuch der Genderrepublik Deutschland, gerade im 129a, nur von „Hintermännern“ die Rede. Kann eine Frau als Hintermann getrommelt haben? Ob das ein Revisionsgrund ist, muss UPIIIs Anwalt klären. Bis dahin gehört das Schlusswort der Trommlerin: „Indem sie mich einsperren, versuchen sie, euch zu sagen, dass ihr aufhören sollt zu kämpfen. Ich möchte, dass ihr weiter vorwärtsgeht mit erhobenem Mittelfinger.“ Trommelwirbel.

Gefunden auf TAZ.de

 

Der neue Skillshare Flyer zum selber drucken

Hallo wie ihr vielleicht  wisst gibt es diese Jahr wieder das Skillsharing Camp von dem 22.09-30.9 im Hambacher Forst. Die so zuvorkommende  Landes Regierung NRW hat uns dabei geholfen den Aktuellen Flyer auszuarbeiten. Und jetzt ist der Flyer da! Einfach Herunterladen, ausdrucken, und dann an Freunde verteilen und in deinem Lokalen Infoladen Auslegen:)

DropBox: https://www.dropbox.com/s/kchm7kr22knqc1p/flyer%20skillshare.pdf?dl=0 thumbnail of flyer skillshare

Crowdfounding für Aufbäumen gegen Kohle

Ihr Lieben! Um unsere Aktion zu finanzieren haben wir ein Projekt auf EcoCrowd erstellt. Über diese Plattform können Menschen für unsere Aktion spenden und somit eine Baumpat*innenschaft übernehmen.
Wenn ihr also ein paar Euro überhabt, oder spendenfreudige Menschen kennt, freuen wir uns auch übers Weitererzählen.

https://www.ecocrowd.de/projekte/aufbaeumen-gegen-kohle/

aufbaeumengegenkohle.de

Pressemitteilung zur Räumung in Aachen: Die Muffi 5 steht wieder leer…

„(Aachen, 20.07.18) Heute morgen gegen 6 Uhr wurde das besetzte Haus im
Muffeter Weg 5 in Aachen durch ein völlig unverhältnismäßig großes
Polizeiaufgebot geräumt. Es wurden insgesamt sieben Personen in
Gewahrsam genommen, alle sind mittlerweile wieder frei. Eine Person
wurde verletzt, bekam auf der Polizeiwache allerdings keine medizinische
Behandlung. Weiter lesen!