Jetzt: Rojava verteidigen! Berxwedan Jiyane!

Ⓐufruf zur Prozessbegleitung am 17.05.2019

Folgetermin: Freitag, 31.5.2019, 9 Uhr

„Kaum sah sie mich, verdrehte sie ihre Augen so, dass ich annehmen musste, dass sie auch mich als Polizeibeamten wiedererkannte.“ – Cop der EK Hambach im geübten Misgendern*

Und wieder steht ein Prozess gegen einen Anarcho im Zusammenhang Hambacher Forst an. Die Vorwürfe gehen ins Unbegreifliche! Ganze 500€ Sachschaden sollen die „Delle“ und der „Lackschaden“ verursacht haben, die bei den Wuppertaler Cops zu einem großen Mimimi (= Strafanzeige) führten. Und das nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern versuchter gefährlicher Körperverletzung, denn „Zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrzeugfenster geschlossen, es konnten aber durch die Insassen Treffer am Fahrzeug wahrgenommen werden.“ OJEMINE!

Auch über das Anarchie-Ⓐ, ein „Hambi lebt“ und einen Baum in der Innenverkleidung scheinen die Cops nicht begeistert zu sein.

Solidarische Prozessbegleitung erwünscht! Stellt euch auf Ausweiskontrollen mit Kopie der Ausweispapiere ein.

Wann und wo?
Freitag 17.05.2019, 09:00
Amtsgericht Düren, Saal 1.07

*misgendern = Geschlechts-Falschzuweisungen (in oben zitierter Situation durch die bewusst konsequente Verwendung des falschen Personalpronomen)

Dieser Aufruf erschien zuerst beim ABC, dort sogar noch mit einem lustigen Gif.

 

 

Um Verwirrung zu vermeiden hier nochmal der ursprüngliche Prozessaufruf:

Am 17.05.2019 findet ein Gerichtsverfahren gegen einen Anarchisten aus dem Hambacher Forst statt.

Die Vorwürfe sind: Versuchte gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall und mit Sachbeschädigung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Sachbeschädigung.
Sachbeschädigung steht doppelt drinnen, da es um mehrere Fälle geht.

Wo: Amtsgericht Düren, Saal 1.07
Wann: 17.05.2019 um 9:00 Uhr

Es wird sich über Publikum gefreut!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Von wem immer wieder unverhältnismäßige brutalste Gewalt in Form von Körperletzung bis hin zu Totschlag/ Mord gegen Menschen jeden Alters, Geschlechts und Herkunft und auch Sachbeschädigung z.B. an Fahrrädern ausgeht, davon zeugen unzählige Videos, Fotos und sonstige Medienberichte. Auch landen Klima- und Umweltaktivist*innen unschuldig in Haft (die Medien berichteten erst vor wenigen Tagen bzgl. der australischen Hambi-Aktivistin)!

    Dass der Aachener PP versucht, der Öffentlichkeit polizeiliche Gewaltanwendung wie z.B. während der Großräumung im Hambi als legitimes Mittel zur Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit „zu verkaufen“, HEUTE die öffentlich-rechtlichen Nachrichten über die geplante Verschärfung des Waffenrechts (von Bürger*innen mitgeführte Messer, was deren Klingengröße betrifft etc.) berichten und dass die Polizeigewerkschaft kritisiere, das Agressionspotential in der Gesellschaft hätte zugenommen, reißt dem Fass wirklich den Boden aus.

    Nach der Verschärfung der Polizeigesetze sind weitere Änderungen in Richtung Überwachungsstaat in Planung, wodurch abermals deutlich wird, wie menschenfeindlich, zerstörerisch und kaputt das Gesamtsystem ist und wie DRINGEND Handlungsbedarf besteht, Alternativsysteme in Richtung Postwachstum/ Degrouth voranzutreiben. Ohne unsere Abkehr vom imperialistischen Leben und Wirtschaften wird es keine Klimagerechtigkeit geben und ist kein wirklich
    effektiver langfristiger Umweltschutz möglich…

    https://twitter.com/LauraCwiertnia/status/1114437219916353536

  2. Sorry, es sollte und MUSS natürlich „…legales Mittel…“ heißen. Je nach Gesetzesauslegung und nach
    entsprechender Indoktrination mag die o.g. polizeiliche Gewaltausübung als legal bezeichnet werden,
    legitim ist es auf gar keinen Fall!!!

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