Hambi Camp 2.0

AKTUELL:
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Das HAMBI CAMP 2.0 ist das neue Bildungscamp – Für globale Klimagerechtigkeit und gegen Häusersterben in Morschenich – in einem Garten Morschenichs beim 🌳
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Die Strukturen wie Küche, Materialzelt, Infozelt, Presse und sogar einen Co-Working Space bleiben im Camp in „kleiner aber feiner“ Form bestehen. Der Winter wird kalt und lang, darum gibt es hier warme Kleidung, Tee und warmes Essen. Das Camp ist ausgestattet mit fließend Wasser, Solarduschen, Komposttoiletten und Strom aus der Sonne. Es wird auf jeden Fall die Möglichkeit geben, in eigenen Zelten oder in einem SG-Zelt zu übernachten.

Bis Ende Oktober gab es in dem Dorf Manheim (welches in den nächsten Jahren abgerissen werden soll) das HambiCamp unter dem Motto Wald retten – Klima schützen. Hier konnten Menschen wie Du Ankommen, einen Schlafplatz und was zum Futtern finden und sich mit anderen Menschen vernetzen, um gemeinsam die Rodungsarbeiten zu verhindern.

Anreise & Kontakt

Adresse:
Oberstraße 14
52399 Morschenich

🚂 Mit dem Zug empfehlen wir die Haltestelle in Buir (Kerpen) oder die S-Bahn Sindorf.
👣 Zu Fuß: Es sind etwa 3 km/ 40 Minuten von der Bahnhaltestelle Buir zum Camp.
🚲 Mit dem Fahrrad braucht man nur etwa 10 Minuten.

Das Infotelefon erreicht ihr jederzeit unter 00491778707912

Soziale Medien

Besucht das HAMBI CAMP 2.0 in den sozialen Netzwerken und folgt, teilt und informiert euch fleißig: Facebook, Twitter, Instagram.

 

Selbstverständnis/ Programm HAMBI CAMP 2.0

Das Camp ist ein farbenfroher Ort der Meinungsbildung und -äußerung. Die Teilnehmenden demonstrieren für Klimagerechtigkeit, gegen die Zerstörung des Hambacher Forstes und gegen das Häusersterben in Morschenich.

Vormittags bis in den späten Abend hinein gibt es hier Workshops „für Kopf und Körper“. Vorträge über Klimawandel und -politik, die persönliche Energiewende und die Auseinandersetzungen um den Braunkohle-Abbau (nicht nur) im Rheinland finden ebenso statt wie Workshops zur Diskussion mit Aktivist*innen und Expert*innen.

Werft einen Blick in das Workshop-Programm.

Das Camp ist als eine vieltägige öffentliche Dauerversammlung bei der Polizei angemeldet.

 

Spendenkonto

Wir sind begeistert!
Aufgrund der Nachfrage könnt ihr uns für Material-/ Aufwandskosten für Workshopleitende etc. Geld spenden:

Das Konto 2030420402 bei der GLS-Bank, BLZ 43060967
Verwendungszweck: Ferienaktion Hambi Camp
BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE18 4306 0967 2030 4204 02

Auf Wunsch (vom Finanzamt verlangt erst ab 200 €) und wenn Du uns Deine Adresse mitteilst, bekommst Du nach Ablauf dieses Jahres eine Zuwendungsbestätigung.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für jede Form der Unterstützung.

Wunschliste

Um all die Menschen zu versorgen, sind wir auf eure Hilfe angewiesen! Hier ist unsere Liste, mit Sachspenden, die wir dringend brauchen!

Das Camp kritisiert die Landesregierung NRW

Nach den ersten Workshops und Diskussionen war klar: Die Teilnehmenden kritisieren die Landesregierung scharf. Ohne Not hat sie eine Räumung des Hambacher Forstes verfügt.

* die Begründung „Gefahr im Verzug“ ist haarsträubend, läuft die Besetzung doch schon seit vielen Monaten (und hat selbst die Zeit höchster Waldbrandgefahr gut überstanden).

* mit der Räumung verbunden ist das Schlagen breiter Schneisen und die Zerstörung relevanter Teile des Waldes. Das geschieht im September, dem Monat, der gesetzlich kein Rodungsmonat sein darf, um Tiere und Natur zu schützen.

* Die Räumung mit Teil-Rodung findet wenige Tage vor dem erwarteten Urteil des Oberverwaltungsgerichtes in Köln zum Eilantrag des BUND statt, die Räumung durch RWE auch für 2018 zu versagen. Der Umweltverband argumentiert, dass RWE nicht „auf Vorrat“ roden darf und mit seinem Tagebau noch relativ lange nicht bis zur Waldgrenzen vorstoßen würde.

* Der Innenminister setzt die Polizei massiv unter Druck und setzt auch jetzt, unmittelbar nach dem tödlichen Unfall eines jungen Bloggers, der am Mittwoch im Hambacher Forst abstürzte, auf Eskalation. Nach nur einem Tag der Rodungs-Pause rückt die Polizei wieder mit schwerem Gerät vor. Der wöchentliche Sonntagsspaziergang wird durch nicht akzeptable Forderungen der Polizei erschwert.

 

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